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Juni 25, 2017

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Geheimdienst-Untersuchungsausschuss: Wir veröffentlichen den Abschlussbericht – ohne die Schwärzungen (Updates)

Nach drei Jahren Geheimdienst-Untersuchungsausschuss gibt es jetzt eine offizielle Version des Abschlussdokuments. Darin sind weite Textteile geschwärzt – aber nur oberflächlich. Wir konnten die meisten Schwärzungen rückgängig machen und veröffentlichen eine ungeschwärzte Version des Dokuments.

am 24.06.2017 Andre Meister / 36 Kommentare …“

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Juni 21, 2017

„JRS-Direktor Ostafrika: „Afrika braucht gerechte Handelsbeziehungen“
 
PRESSEMITTEILUNG – Mit der Bitte um Veröffentlichung

Der Regionaldirektor des Jesuit Refugee Service in Ostafrika, Pater Endashaw Debrework SJ, erhofft sich von der deutschen Regierung eine stärkere Einbindung der Zivilgesellschaft in den afrikanischen Staaten. „Bei Vereinbarungen mit autoritären Staaten muss gewährleistet sein, dass sie nicht zu mehr Unterdrückung führen“, sagte der Jesuit heute in Berlin. Während seines Deutschlandbesuchs zeigte er sich vom enormen ehrenamtlichen Engagement für Flüchtlinge überrascht und beeindruckt.

„Nach dem Herbst 2015, als Deutschland in einer weltweit beachteten humanitären Geste viele Flüchtlinge aufgenommen hat, hat die europäische Politik ein geradezu panisches Signal gesendet: ‚Wir wollen hier keine weiteren Flüchtlinge‘“, sagte Pater Endashaw Debrework SJ. In den Gesprächen mit der Zivilgesellschaft sei ihm bewusst geworden, wie stark das ehrenamtliche Engagement in Deutschland ist: „Sechs Millionen Menschen, die sich ehrenamtlich für Flüchtlinge engagieren: Das ist eine gewaltige Zahl! Sie erstaunt mich auch deshalb, weil diese Menschen der Politik ihrer Regierung widersprechen. Sie zeigen, dass es nach wie vor eine große Bereitschaft gibt, Flüchtlinge willkommen zu heißen.“

Dass die deutsche Regierung einen Fokus auf Afrika setzt, begrüßte der äthiopische Jesuit, der für Projekte des Jesuiten-Flüchtlingsdienstes in sieben ostafrikanischen Staaten verantwortlich ist. „Der Dialog darf nicht nur mit den regierenden Eliten geführt werden, sondern muss die Zivilgesellschaft teilhaben lassen. Nichtstaatliche Akteure früh einzubeziehen ist zudem die beste Garantie dafür, dass die Projekte erfolgreich sein können.“ Mit Blick auf Staaten, aus denen derzeit viele Menschen flüchten müssen, sagte Pater Endashaw Debrework SJ: „Es ist sinnvoll, selbst mit repressiven Staaten im Gespräch zu bleiben. Aber wenn Deutschland mit Ländern wie Eritrea und Sudan verhandelt, muss es sicherstellen, dass dies nicht zu Menschenrechtsverletzungen führt. Intransparente Migrationsabkommen und die Zusammenarbeit mit Polizei und Grenzschutz in autoritären Staaten können zum Instrument der Unterdrückung werden.“

Seit 2015 versuche Europa geradezu panisch, Flucht und Migration aus Afrika zu unterbinden. Dabei gerate teilweise aus dem Blick, dass der größte Teil der afrikanischen Flüchtlinge in benachbarten Staaten aufgenommen wird, und zwar über 4 Millionen Flüchtlinge und etwa 7 Millionen Binnenvertriebene allein in Ostafrika. „Jahrzehntelang haben afrikanische Länder Millionen Menschen auf der Flucht aufgenommen und ihre Ressourcen mit ihnen geteilt. Aber jetzt zeigen viele auf die europäische Abwehrpolitik und sagen: Wir können nicht mehr.“ Pater Endashaw Debrework verwies darauf, dass Europa in Projekte investiert, die die Migration innerhalb Afrikas unterbinden sollen, während internationale Flüchtlingsprogramme für wichtige Aufnahmeländer wie Kenia und Uganda dramatisch unterfinanziert sind. „Die Probleme Afrikas können nicht in Europa gelöst werden, wir müssen sie in Afrika lösen. Doch dafür brauchen wir die Solidarität der internationalen Gemeinschaft. Wenn Flüchtlinge Sicherheit und Lebensperspektiven in den afrikanischen Aufnahmeländern finden, dann sind sie nicht gezwungen, ihren Weg fortzusetzen.“

Ein anderer Punkt ist dem Jesuiten aber noch wichtiger: „Was Afrika wirklich braucht, sind gerechte Handelsbeziehungen. Europa sollte seine Märkte bedingungslos für afrikanische Staaten öffnen. Das wäre außerdem die wirksamste Methode, um Migration nach Europa zu verringern.“

Der Regionaldirektor des Jesuit Refugee Service in Ostafrika, Pater Endashaw Debrework SJ, ist für die Projekte des Jesuiten-Flüchtlingsdienstes in Äthiopien, Eritrea, Kenia, Sudan, Südsudan, Tansania und Uganda verantwortlich. Viele dieser Projekte sind auf Bildung und praktische Ausbildung ausgerichtet, von der Grundschule über Kompetenzen zur Sicherung des Lebensunterhalts bis hin zur Online-Universität in Flüchtlingslagern in Zusammenarbeit mit US-amerikanischen Jesuiten-Hochschulen. An den Projekten des JRS Ostafrika haben im vergangenen Jahr mehr als 90.000 Menschen teilgenommen.

Der Jesuit Refugee Service (Jesuiten-Flüchtlingsdienst, JRS) wurde 1980 angesichts der Not vietnamesischer Boat People gegründet. Heute ist er als internationale Hilfsorganisation in mehr als 50 Ländern aktiv. In Deutschland ist der Jesuiten-Flüchtlingsdienst für Asylsuchende, Abschiebungsgefangene und Flüchtlinge im Kirchenasyl tätig und setzt sich für Geduldete und Menschen ohne Aufenthaltsstatus („Papierlose“) ein. Schwerpunkte seiner Tätigkeit sind Seelsorge, Rechtshilfe und politische Fürsprache.

Dr. Dorothee Haßkamp
Öffentlichkeitsarbeit
Jesuiten-Flüchtlingsdienst Deutschland
Jesuit Refugee Service (JRS)
Witzlebenstr. 30a
D-14057 Berlin
Tel.: +49-30-32 60 25 90
Fax: +49-30-32 60 25 92

Spendenkonto: IBAN DE05370601936000401020
BIC: GENO DED1 PAX „

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Juni 21, 2017

„Liebe Genossinen und Genossen, liebe Freundinnen und Freunde, liebe alle,
 
vor einigen Tagen erschienen die ersten Berichte darüber, dass die Göttinger Polizeit linksorientierte Menschen überwacht hat und Daten in Ordnern mit der Aufschrift „Linksorientierte Straftäter“ gesammelt hat. Eine „Straftat“ in diesem Sinne bzw. ein Grund, in den Augenschein der Polizei geraten zu können, kann dabei bereits die Anwesenheit auf einer Anti-Nazi-Demo sein.
 
Hier einige Artikel zu den Ereignissen.
 
https://www.taz.de/Ueberwachung-von-Goettinger-Linken/!5421694/
 
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/goettingen-polizei-soll-illegal-daten-erhoben-haben-a-1152428.html
 
http://www.fr.de/politik/goettingen-polizei-spionierte-linke-aktivisten-aus-a-1297296
 
http://www.haz.de/Nachrichten/Politik/Niedersachsen/Polizei-Goettingen-sammelte-illegal-Daten-ueber-linke-Szene
 
Einige der Personen, die überwacht wurden, haben bereits Klage erhoben. Aber anstatt aufzuklären, wie es zu dieser illegalen maßlosen Überwachung kommen konnte, klagt die Polizei den Ex-Beamten an, dessen Aussage die Sache ans Tageslicht gebracht haben, wegen „Verwahrungsbruch und versuchter Erpressung“.
 
Das werden wir nicht still hinnehmen! Es geht hier um grundsätzliche demokratische Prinzipien.
 
Der Rebell in Göttingen hat deswegen eine Kundgebung am kommenden Samstag, den 24.06., am Gänseliesel von 11-13 Uhr angemeldet. Wir laden euch alle ein, euch reglich zu beteiligen! Bereitet Redebeiträge vor, mobilisiert die um euch herum und kommt zahlreich! Wir werden nicht aufhören, für demokratische Rechte und eine gerechtere Gesellschaft zu kämpfen!
 
Wir bitten euch, uns eine kurze Rückmeldung zu geben, wenn ihr einen Redebeitrag vorbereitet. Es wird allerdings auch ein offenes Mikrofon geben, an dem sich jede und jeder auf antifaschistischer Grundlage beteiligen kann.
 
Bis Samstag!
Kämpferische Grüße,
 
der Rebell in Göttingen“
 
 

Update!!!

Juni 19, 2017

URGENT!! IMMINENT DEPORTATIONS FROM FRANCE TO AFGHANISTAN // DEPORTATIONS IMMINENTES DE LA FRANCE VERS L’AFGHANISTAN (20 et 23 juin)
 UPDATE JUNE 19TH 12h // MISE A JOUR 19 juin 12h
Two flights have been canceled, and one will take place earlier!
First deportation to happen TOMORROW (this flight was supposed to take place saturday and have been advanced).
La Chapelle Debout collective is calling for a meeting tomorrow June 20th at 2pm at Charles-de-Gaule airport (Terminal 1) to stop those deportations. Here is their communique : https://www.facebook.com/CollectifLaChapelleDebout/photos/a.281756518823959.1073741827.281742142158730/491925161140426/?type=3&theater
Contact the Prefecture of Pas-de-Calais who is responsible for the detention and deportation of those people and can therefore cancel their decision :
fabien.sudry@pas-de-calais.fr
Other useful contacts :
Minister of Interior Mr. Gerard Collomb
g.collomb@senat.fr

g.collomb@interieur.gouv.fr

Director of the Cabinet of Mr. Collomb

stephane.fratacci@interieur.gouv.fr

 

//
Deux vols ont été annulés et un autre a été devancé!
La première expulsion aura lieu DEMAIN plutôt que samedi prochain (le vol a été devancé).
Le collectif la Chapelle Debout appelle à un rendez-vous demain le 20 juin à 14h à l’aéroport Charles-de-Gaule (Terminal 1) pour faire annuler les déportations. Voici leur communiqué sur Facebook : https://www.facebook.com/CollectifLaChapelleDebout/photos/a.281756518823959.1073741827.281742142158730/491925161140426/?type=3&theater
Contactez la Préfecture du Pas-de-Calais qui est responsable de ces placements en détention et de ces déportations et qui peut donc annuler leur décision :
fabien.sudry@pas-de-calais.fr
Autres contacts utiles :
Ministre de l’Intérieur Mr. Gerard Collomb
g.collomb@senat.fr

g.collomb@interieur.gouv.fr

Directeur du Cabinet de Mr. Collomb

stephane.fratacci@interieur.gouv.fr
——————————–
4 Afghan men are facing direct deportation to Afghanistan, something that didn’t happen since 2009 in France. All of them have been arrested at the train station of Calais on May 10th, and transfered to the Mesnil-Amelot detention center near Paris.
4 flights have been scheduled for them starting in 3 days with 2 police force for each of them :

1 on Tuesday June 20th from Paris Roissy-CDG to Kabul at 16:20 on Turkish Airlines (Terminal 1)
1 on Wednesday June 21th from Paris Roissy-CDG to Kabul at 16:20 on Turkish Airlines (Terminal 1  flight canceled
1 on Friday June 23th from Paris Roissy-CDG to Kabul at 16:20 on Turkish Airlines (Terminal 1)
1 on Saturday June 24th from Paris Roissy-CDG to Kabul at 16:20 on Turkish Airlines (Terminal 1)flight canceled

Since the signature of an agreement between EU and Afghanistan on October 4-5th 2016 faciliting the forced return of Afghan people to Afghanistan, some countries have started massive deportations to this unsafe country. That’s the case of Germany, Sweden and Norway for example. Now France is joining (something that didn’t happen since 2009) where at least 80 Afghan people are detained in detention centers, with at least 17 at Mesnil-Amelot and 4 at risk of expulsion. 2 flights have been canceled last week.

Here is an article written by la Cimade on June 8th : https://calaismigrantsolidarity.wordpress.com/2017/06/09/la-france-expulse-vers-lafghanistan-risk-of-deportations-to-afghanistan/

Contact Turkish Airlines to make pressure on this company collaborating in deportations :
http://www.turkishairlines.com/
https://www.facebook.com/turkishairlines/
Or on twitter https://twitter.com/turkishairlines
with @TurkishAirlines / #turkishairlines
Turkish Airlines, 8 Place de l’Opera 75009 Paris, France, 01 56 69 44 20
info.par@thy.com
To challenge the government
sec.immigration@interieur.gouv.fr, 01 49 27 49 27
premier-ministre@pm.gouv.fr

Contact the Prefecture of Pas-de-Calais who is responsible for the detention and deportation of those people and can therefore cancel their decision :
fabien.sudry@pas-de-calais.fr
Other useful contacts :
Minister of Interior Mr. Gerard Collomb
g.collomb@senat.fr

g.collomb@interieur.gouv.fr

Director of the Cabinet of Mr. Collomb

stephane.fratacci@interieur.gouv.fr
Secretaire after of Prime Minister for Gender equality
sec.marlene.schiappa@pm.gouv.fr
(If you know the contacts of the new members in charge of the ministerial cabinets please write to us and we’ll add it)

Stop all deportation flights! Freedom of movement and settlement for all!

//
FR
4 hommes afghans font face à un risque d’expulsion directe vers l’Afghanistan, une pratique horrible qui n’était pas arrivée depuis 2009 en France. Ils ont tous été arretés à la Gare de Calais le 10 mai 2017 et transférés au centre de retention administrative Mesnil-Amelot près de Paris.
4 vols sont prévus pour chacun d’entre eux avec deux escortes de police pour chacun :

1 le mardi 20 juin de Paris Roissy-CDG vers Kabul a 16h20 avec Turkish Airlines (Terminal 1)
1 le mercredi 21 juin de Paris Roissy-CDG vers Kabul a 16h20 avec Turkish Airlines (Terminal 1) vol annulé
1 le vendredi 23 juin de Paris Roissy-CDG vers Kabul a 16h20 avec Turkish Airlines (Terminal 1)
1 le samedi 24 juin de Paris Roissy-CDG vers Kabul a 16h20 avec Turkish Airlines (Terminal 1) vol annulé

Depuis la signature d’un accord entre l’Union européenne et l’Afghanistan les 4-5 octobre derniers facilitant le retour forcé de personnes afghanes vers l’Afghanistan, certains pays de l’UE se sont précipités de déporter plusieurs centaines d’Afghan-e-s. C’est le cas de l’Allemagne, la Suède et la Norvège. Désormais la France se joint à la pratique (chose qui n’était pas arrivée depuis 2009), où au moins 80 personnes afghanes sont enfermées dans des CRA, dont 17 au Mesnil-Amelot et 4 risquant l’expulsion. 2 vols ont été annulés la semaine dernière.

Voici un article écrit par la Cimade le 8 juin: https://calaismigrantsolidarity.wordpress.com/2017/06/09/la-france-expulse-vers-lafghanistan-risk-of-deportations-to-afghanistan/

Contactez Turkish Airlines qui collabore aux expulsions pour faire la pression sur eux :
http://www.turkishairlines.com/
https://www.facebook.com/turkishairlines/
Ou sur twitter https://twitter.com/turkishairlines
avec @TurkishAirlines / #turkishairlines

Turkish Airlines, 8 Place de l’Opera 75009 Paris, France, 01 56 69 44 20
info.par@thy.com
Pour faire pression sur le gouvernement :
sec.immigration@interieur.gouv.fr, 01 49 27 49 27
premier-ministre@pm.gouv.fr

Contactez la Préfecture du Pas-de-Calais qui est responsable de ces placements en détention et de ces déportations et qui peut donc annuler leur décision :
fabien.sudry@pas-de-calais.fr
Autres contacts utiles :
Ministre de l’Intérieur Mr. Gerard Collomb
g.collomb@senat.fr

g.collomb@interieur.gouv.fr

Directeur du Cabinet de Mr. Collomb

stephane.fratacci@interieur.gouv.fr

Secretaire apres du Premier Ministre pour l’Egalite Femme-Homme
sec.marlene.schiappa@pm.gouv.fr
(Si vous connaissez les contacts des nouvelles personnes à charge des cabinets ministériels merci de nous écrire et nous allons l’ajouter)

Pas une seule expulsion de plus! Liberté de circulation et d’installation pour tou-te-s!

Juni 18, 2017

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URGENT!! IMMINENT DEPORTATIONS FROM FRANCE TO AFGHANISTAN // DEPORTATIONS IMMINENTES DE LA FRANCE VERS L’AFGHANISTAN (20, 21, 23, 24 juin)

Juni 17, 2017

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Calais Migrant Solidarity

4 Afghan men are facing direct deportation to Afghanistan, something that didn’t happen since 2009 in France. All of them have been arrested at the train station of Calais on May 10th, and transfered to the Mesnil-Amelot detention center near Paris.

4 flights have been scheduled for them starting in 3 days with 2 police force for each of them :

1 on Tuesday June 20th from Paris Roissy-CDG to Kabul at 16:20 on Turkish Airlines (Terminal 1)
1 on Wednesday June 21th from Paris Roissy-CDG to Kabul at 16:20 on Turkish Airlines (Terminal 1)
1 on Friday June 23th from Paris Roissy-CDG to Kabul at 16:20 on Turkish Airlines (Terminal 1)

1 on Saturday June 24th from Paris Roissy-CDG to Kabul at 16:20 on Turkish Airlines (Terminal 1)

Since the signature of an agreement between EU and Afghanistan on October 4-5th 2016 faciliting the forced return of Afghan people…

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Juni 14, 2017

„Pressemitteilung, 14.06.2017
Göttinger Sozialausschuss stimmt für menschenunwürdige Unterbringung von Geflüchteten

Der Flüchtlingsrat Niedersachsen ist schockiert über die gestrige Entscheidung des Göttinger Sozialausschusses die Gemeinschaftsunterkunft im IWF (Nonnenstieg) zu schließen und die Notunterkunft Siekhöhe weiter bestehen zu lassen.
Gerade nach den vorangegangenen Besichtigungen der beiden Unterkünfte ist es vollkommen unverständlich, dass solch eine Entscheidung fallen konnte. „Es ist absolut indiskutabel, dass die Siekhöhe weiter als Unterbringung fungiert. Eine engagierte Betreuung kann eine Unterbringung ohne Tageslicht, mit ständigem unterschwelligen Surren der technischen Gerätschaften vor Ort, in einem Industriegebiet am äußersten Stadtrand nicht im geringsten aufwiegen,“ stellt Laura Müller vom Flüchtlingsrat fest.
Die Unterkunft im IWF, welche nun geschlossen werden soll, erscheint dagegen als ein best practice-Beispiel für eine Gemeinschaftsunterkunft. So verfügt das IWF über ein fundiertes Integrationskonzept und setzt ein Gewaltschutzkonzept für besonders schutzbedüftige Flüchtlinge von UNICEF und dem Bundesfamilienministerium um.
Wir fordern den Sozialausschuss auf, die gestrige Entscheidung zu revidieren und die Notunterkunft Siekhöhe zu schließen und menschenwürdige Alternativen zu schaffen. „Diese Lagerhalle darf kein Ort sein, an dem Menschen untergebracht werden!“ so Müller. Die Zeiten in denen Notunterkünfte in Hallen und Baumärkten tolerabel waren, sind längst vorbei.

Weitere Informationen:
Flüchtlingsrat Niedersachsen
Laura Müller
Tel: 0511 98 24 60 35

Weiterführende Links:
ausführliche Stellungnahme des Integrationsrat Göttingen zu den beiden Unterkünften
Pressemitteilung der Göttinger Initiativen zur Entscheidung des Sozialausschuss

noii2017 – Noone is illegal Programm 2017 in Kassel

Juni 14, 2017

programm

Das Programm zur Aktionswoche vom 19.-25.6. wird stetig aktualisiert und erweitert. Viele Veranstaltungen werden voraussichtlich in oder um unser Zelt im Nordstadtpark (Kassel) stattfinden. Schau einfach bald wieder vorbei!
The program for the week of action from 19.-25.6. will be continously updated and extended. Many events will take place at our tent in the Nordstadtpark (Kassel). Check back soon!

 

Programmübersicht | program short version

Komplettes Programm | full program here

19.6. montag | monday
18:00 | Friedrichsplatz  eröffnung der aktionswoche | opening of the week of action
20:00 | Studio Lev  theater – ein grüner junge | theatre – a green boy

20:00 | Kollektivcafé Kurbad filmvorführung deportation class | movie – deportaion class

20.6. dienstag | tuesday
15:00 | Nordstadtpark  manifest schreibwerkstatt | writing workshop
16:30 | Erzberger Str.  rassismuskritischer stadtrundgang | anti-racist guided tour
17:00 | Hauptbahnhof  stadtrundgang „flucht und asyl“ | city walk „flight and asylum“
19:00 | Nordstadtpark jeder mensch verdient die rettung aus seenot | everyone deserves to be rescued from distress at sea
20:00 | Studio Lev  theater – ein grüner junge | theatre – a green boy

21.6. mittwoch | wednesday
10:30 | Erzberger Str.  rassismuskritischer stadtrundgang | anti-racist guided tour
15:00 | Nordstadtpark  bastelaktion | diy-action
20:00 | Nordstadtpark  theater eldorado – europa | theatre eldorado – europa
20:00 | Kollektivcafé Kurbad postkoloniales Kassel – website-launch und projektvorstellung | launch of website and presentation of project postcolonial Kassel

22.6. donnerstag | thursday
16:00 | tba   offene bühne | open stage
16:30 | Erzberger Str.  rassismuskritischer stadtrundgang | anti-racist guided tour
19:00 | Nordstadtpark  von der seenotrettung zur solidarischen stadt | from sea rescue to the solidarity city
22:00 | tba  kurzfilm-projektion in der stadt | short film projections in urban space

23.6. freitag | friday
13:00 | Nordstadtpark | workshop solidarische stadt | workshop solidarity city
19:00 | Nordstadtpark | umkämpfte räume – 20 jahre für das recht auf bewegungsfreiheit! | contested spaces – 20 years for freedom of movement!
22:00 | tba | kurzfilm-projektion in der stadt | short film projections in urban space

24.6. samstag | saturday
16:00 | ab Rathaus | Demonstration „Es bleibt dabei: kein mensch ist illegal!“ | demonstration „still: no one is illegal!“
19:00 | Königsplatz  interaktion in der grenzgängerzone | interaction for borderwalks
19:00 | Nordstadtpark abschlussparty | final party

25.6. sonntag | sunday
11:00 | ab Friedrichsplatz  straßenperformance ‚bewegungsfreiheit‘ | street performance ‚freedom of movement

jeden tag | every day (19.6. – 25.6.)
14:00 | Nordstadtpark  tägliches plenum | organisational meeting

Detailiertes Programm | detailed program

Sent with mail via action-list:

Juni 9, 2017

CALL FOR INTERNATIONAL SOLIDARITY
KAYIKI Press Release
Call For Immediate Release Of Taner Kılıç, Human Rights Defender And Member Of Kayiki
9 June 2017
On June 6, 2017 Taner Kılıç, devoted lawyer, chair of Amnesty International Turkey founding member of Mülteci-Der and a member of Kayiki network, has been detained in Izmir, Turkey.
We, members of Kayiki, call for his immediate and unconditional release and suspension of all charges. The accusations brought against Mr. Kılıç are vague and non-evidence based.
Taner Kılıç is a respected lawyer who has been defending and advocating human rights for decades. He stood at the basis of various human rights organisations, as well as our Greek-Turkish network on refugee and migrant rights across borders. He is a leading figure in refugee rights advocacy and contributes significantly to the establishment of a human rights based civil asylum system in Turkey. At the same, he has been training and educating lawyers in the field of refugee rights across Turkey. 
The rule of law has always been the leading principle in his work. His current detention along with 22 lawyers from Izmir, on suspicion of being a member of Fetullah Gulen (“FETO”) is yet another example of arbitrary and unlawful practices carried out by the Turkish government in the aftermath of the attempted coup in July 2016.
Taner Kılıç is our friend and gifted colleague, a human rights defender and a courageous lawyer. He has been always on the right side to speak out for the others.
We are calling for his immediate release and ask the support and solidarity of the international community to defend a respected human rights defender.
#FreeTanerKilic
Kayiki
http://www.kayiki.org/
About KAYIKI
Kayiki is a network of human rights activists promoting refugee rights on both sides of the Aegean Sea. It was established in 2008 and since then active in networking especially about the deaths of refugees in Aegean Sea and the violations of human rights in the border areas. Like a “kayiki” (a common word for fishing-boat in Greek and Turkish) our initiative aims to establish networks and cooperation and to raise awareness in both sides of the Aegean Sea and in the rest of Europe.
Contact:
kayikiv3@gmail.com
Efi Latsoudi 0030 6976234668 (Greece)
Orçun Ulusoy 0031 620746152 (The Netherlands)
_______________________________________________

Via Fluchtliste:

Juni 8, 2017

SAVE THE DATE

Fachtagung
Legale Zugangswege für Schutzsuchende: Europas Flüchtlingspolitik am Wendepunkt?

12.-13. Oktober 2017 im Grenzdurchgangslager Friedland
Veranstaltende: Caritas-Projekt resettlement.de & UNHCR Deutschland
—————————————————————————————————————————————————–

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

Liebe Interessierte,

angesichts der hohen Anzahl an Menschen, die in den vergangenen Jahren und Monaten den gefährlichen Weg über das Mittelmeer gewagt haben, um Schutz in Europa zu suchen, sollten sich Länder verstärkt an einer organisierten Aufnahme von Flüchtlingen über Resettlement oder Humanitäre Aufnahmeprogramme beteiligen. Aktuelle Vorschläge der EU-Kommission sehen nunmehr vor, Resettlement einen deutlich größeren Stellenwert einzuräumen und Personen mit internationalem Schutzbedarf die Chance zu eröffnen, legal und sicher in die EU einzureisen. Hierdurch soll unter anderem ein Beitrag zur Eindämmung der irregulären Migration geleistet werden. Somit stellt sich die Frage, ob der Zugang von Flüchtlingen zu den Schutzsystemen in Europa an einem entscheidenden Wendepunkt steht.

Was bedeuten die Vorschläge der Kommission für den Zugang zu Schutz in der EU und für Schutzsuchende? Sind sie geeignet, die Bedeutung von Resettlement als Schutzinstrument und dauerhafte Lösung für Flüchtlinge tatsächlich in erforderlichem Umfang zu steigern? Wie positioniert sich die Bundesregierung zu diesen Plänen und wie sieht die Zukunft von Resettlement, humanitärer Aufnahme und privat finanzierten Aufnahmeprogrammen in Deutschland aus?

Diese und ähnliche Fragen möchten wir mit Ihnen auf unserer Fachtagung „Legale Zugangswege für Schutzsuchende: Europas Flüchtlingspolitik am Wendepunkt?“ vom 12.-13. Oktober 2017 im Grenzdurchgangslager Friedland diskutieren. Die diesjährige Fachtagung ist gemeinsame Veranstaltung des Caritas-Projekts ‚resettlement.de‚ und UNHCR Deutschland. Neben dem politischen Blick auf legale Zugangswege für Geflüchtete möchten wir uns auch mit praktischen Fragen beschäftigen: Wie erleben Geflüchtete ihre eigene Aufnahme und welchen Heraus-forderungen begegnen sie? Wie können soziale und administrative Prozesse so gestaltet werden, dass Aufnahmen bestmöglich ablaufen? Welchen Beitrag können ehemals eingereiste Personen hierzu leisten? Und wie behalte ich als BeraterIn den Durchblick bei den unterschiedlichen Verfahren?

Gerne kann diese Ankündigung über weitere Verteiler und an andere interessierte Personen und Stellen weitergeleitet werden. Anmeldungen werden nach dem Versand der Einladung mit Programm möglich sein. Hierzu werden Informationen auch auf www.resettlement.de zur Verfügung gestellt.

Bei Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Beste Grüße,

Johanna Heil

 


Johanna Heil
Caritasstelle im Grenzdurchgangslager Friedland

Tel: 05504-9371757
Fax: 05504-8562

www.resettlement.de
www.caritasfriedland.de

Das Projekt resettlement.de wird duch den Asyl-, Migrations- und Integrationsfond kofinanziert.