Posts Tagged ‘human rights’

Petition from the International Community of Gender Scholars against the War in Ukraine and in Support of the Ukrainian People

April 5, 2022

УКР/РУС/ENG

Petition from the International Community of Gender Scholars against the War in Ukraine and in Support of the Ukrainian People

We, scholars from the international academic community who share the ideas of gender justice and equality, stand in condemnation of the Russian military aggression in Ukraine and call for an immediate end to the crimes against peace and humanity.

We express our deep sorrow for the people who find themselves in the epicenter of military conflict. War takes away the most precious thing – human life. War deprives people of their homes, their homeland, their meanings, their possibilities, and hopes. War breeds aggression, cruelty, neglect of human rights, and hatred. Women and children are especially vulnerable in wartime. They are victims of numerous crimes: Russian missiles fall on nurseries, schools, and maternity centers.

Russia’s unjustified war is a product of a patriarchal and authoritarian political regime in which decisions are made by non-democratic means. Opposition, including feminists, is systematically persecuted and suppressed, and most media have become instruments of violent propaganda.

We denounce the Russian political regime and its media propaganda. We express solidarity with all the movements and individuals who are calling for an end to the war. We share the belief that humanity, freedom, and justice always win. We are eternally grateful to our colleagues for their acts of civil resistance and solidarity.

***
75 people have signed the petition already (64 Russian citizens, 2 – Finland, 2 – Britain, 2 – Moldova/Russia, 1 – USA, 1 – Greece, 1 – Germany, 1 – Russia/France, 1 – Russia/Finland). We are not publishing information about the people who signed the petition for security reasons – they could face up to 15 years in prison in Russia. You can sign the petition by filling out the form here.

— Weiterlesen femcorus.org/petition_e

Resistance Committee: „Anarchist Black Cross – Dresden has supported us massively“

März 13, 2022

Ukraine. Anti-authoritarians and anti-fascists of the Resistance Committee received a lot of equipment from Anarchist Black Cross – Dresden.

Resistance Committee: „Anarchist Black Cross – Dresden has supported us massively“

Call for Peace, Support of the Ukrainian People and for Solidarity with All Refugees

März 4, 2022

As a result of the Russian war of aggression in Ukraine, more than half a million people have been displaced.

Call for Peace, Support of the Ukrainian People and for Solidarity with All Refugees

Stand With Ukraine!

Februar 25, 2022

We stand with Ukraine. Check out our constantly updated list of demonstrations supporting Ukraine happening around the world and other ways to help.
— Weiterlesen standwithukraine.live/

#StandWithUkraine

Thessaloniki: Hands off the Biologica squat!

Dezember 24, 2021

Thessaloniki. Greece. We call for a week of solidarity with the squatted, liberated ground of Biologica Squat from the 10th to the 17th of January …

Thessaloniki: Hands off the Biologica squat!

Pressemitteilung des Bündnisses: „Versammlungsgesetz NRW stoppen – Grundrechte erhalten!“

Oktober 27, 2021

Köln, 26.10.20121 +++ Dritte Großdemonstration gegen geplantes Versammlungsgesetz: Protestbündnis erwartet tausende Demonstrierende in Köln +++ Das …

Pressemitteilung des Bündnisses: „Versammlungsgesetz NRW stoppen – Grundrechte erhalten!“

Diesen Aufruf möchte ich auf diesem Wege weitergeben. Wer immer nach Köln fahren kann …

Vor dem Klimastreik ist nach dem Klimastreik

Oktober 22, 2021

Der letzte Klimastreik kurz vor den so wichtigen Bundestagswahlen am 24.9.2021 ist noch nicht lange her und wir werden schon wieder unsere Banner …

Vor dem Klimastreik ist nach dem Klimastreik

Einladung zum Gedenken an den Anschlag auf die Synagoge in Halle vom 9. Oktober

September 27, 2021

Am 9. Oktober jährt sich der antisemitische Anschlag auf die Synagoge in Halle zum zweiten Mal. Damals versuchte ein Rechtsextremist die Menschen in der Synagoge zu töten, was ihm nur aufgrund einer für ihn unüberwindlichen Tür misslang.
Statt dessen ermordete er Jana L, die ihm zufällig begegnete und bei einem Überfall auf einen Döner-Imbiss den 20jährigen Auszubildenden Kevin. Bei der Weiterfahrt verletzte er drei Personen schwer, einen jungen Somalier versuchte er zu überfahren, ein Ehepaar schoss er nieder.
Der Prozess brachte staatliches Versagen beim Schutz jüdischer Einrichtungen ebenso ans Licht, wie auch die Missstände bei der polizeilichen Aufarbeitung rechtsextremer Gewalttaten.
Das „Bündnis gegen Rechts im Landkreis Holzminden“ ruft dazu auf, ein deutliches Zeichen der Solidarität mit den Opfern des Anschlags im Rahmen dieser kleinen Gedenkstunde zu setzen.

Einladung zur Rettungskette für Menschenrechte der Seebrücke Holzminden – Höxter

September 14, 2021

Einladung zur Rettungskette für Menschenrechte der Seebrücke Holzminden – Höxter

https://piraten-holzminden.de/?p=37
— Weiterlesen piraten-holzminden.de/

Ausreise aus #Afghanistan? Aktuelle Informationen – Flüchtlingsrat Niedersachsen

September 1, 2021

Ausreise aus Afghanistan? Aktuelle Informationen – Flüchtlingsrat Niedersachsen
— Weiterlesen www.nds-fluerat.org/50123/aktuelles/ausreise-aus-afghanistan-aktuelle-informationen/

Mobilitätsgesetz scheitert in Koalitionsrunde: SPD blockiert die Mobilitätswende in Berlin

August 26, 2021

Pressemitteilung Berlin, 25.08.2021 SPD blockiert die Mobilitätswende in BerlinEine gerechte Flächenaufteilung ist mit Frau Giffey nicht zu machen „…

Mobilitätsgesetz scheitert in Koalitionsrunde: SPD blockiert die Mobilitätswende in Berlin

Erhalten per Mail: [coyote-l] [Berlin-19.7] DEMO Lufthansa #abschiebefrei

Juli 14, 2021

— english below / français en dessous —

Lufthansa #abschiebefrei
Umzingelt das Büro des Abschiebeprofiteurs

Lufthansa ist der größte Abschiebeprofiteur in Deutschland. Lasst sie nicht mit ihrem schmutzigen Geschäft davonkommen! Am Montag, den 19. Juli, werden wir die beiden Eingänge ihrer Berliner Hauptniederlassung während des Feierabends besetzen. In zwei offiziell angemeldeten Kundgebungen werden ihre Angestellten durch unsere Kundgebung gehen müssen, um nach Hause zu kommen. Lasst uns laut und deutlich sein: Solange die Lufthansa nicht öffentlich Stellung gegen strukturellen Rassismus bezieht und ihre Zusammenarbeit mit der deutschen Abschiebemaschinerie beendet, werden wir sie weiter konfrontieren.

Wann: Montag, 19. Juli
15:00: Demo-Startpunkt = Ringbahn (S+U) station Jungfernheide
16:20: Kundgebung vor dem Lufthansa-Büro = Siemensdamm 62

— bringt Trillerpfeifen, Töpfe & Pfannen, Trommeln oder Megaphone mit, damit wir so laut wie möglich sind —

Die Kampagne Lufthansa #abschiebefrei startete letztes Jahr. Nach zwei Aktionstagen gegen die Lufthansa hat der Staat seit diesem Jahr beschlossen, Informationen darüber zu zensieren, welche Fluggesellschaften für Abschiebungen genutzt werden. Dies zeigt erneut, dass Kapitalismus, Staat und Rassismus Hand in Hand gehen. Eine Informationsfreiheitsanfrage ergab, dass unsere Kampagne der Grund für diese Zensur war. In den Worten der Regierung: die Nennung von Firmen, die für Abschiebungen genutzt werden, könnte ihnen ein schlechtes Image in der Gesellschaft geben. Fuck yeah, ihre Profiteure von rassistischer Gewalt und der kolonialen Praxis von Abschiebungen geben ihnen ein mehr als schlechtes Image. Abschiebeprofiteure haben keine Sekunde Ruhe verdient!

Im Jahr 2019 haben die Lufthansa und ihre Tochtergesellschaften die Abschiebung von 5.885 Menschen durchgeführt. Das waren mehr als 25% aller Abschiebungen aus Deutschland in diesem Jahr. Aufgrund der staatlichen Zensur kennen wir die aktuellen Zahlen nicht, aber wir werden weiterhin davon ausgehen, dass die Lufthansa die meisten Abschiebungen durchführt, bis das Gegenteil bewiesen ist. Und lasst uns niemals die Namen von Aamir Ageeb und Kola Bankole vergessen, die beide von der Polizei auf Lufthansa-Abschiebeflügen ermordet wurden. Wer von Abschiebungen profitiert, macht sich mitschuldig am Mord!

Um 15:00 Uhr werden wir uns am Ringbahnhof Jungfernheide versammeln und von dort aus gemeinsam zum Büro von Lufthansa (Adresse: Siemensdamm 62, 13627 Berlin) laufen. Dort werden wir uns in zwei Kundgebungen an den einzigen beiden Ausgängen ihres Firmengeländes aufteilen.
Schließt euch uns an! Die Abschiebeprofiteure werden ihr rassistisches Geschäft so lange fortsetzen, wie wir sie lassen. Werdet aktiv, wir wissen, wo wir sie finden können. Zwingt die Lufthansa, #abschiebefrei zu werden!

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Lufthansa #abschiebefrei
Surround the Office of Deportation Profiteers

Lufthansa, the biggest deportation profiteer in Germany. Let them not get away with their dirty business. On Monday, 19 July, we will take the 2 entrances of their main Berlin office during the end of their workday. In two officially registered rallies, their employees will have to go through us to get home. Let’s be loud and let’s be clear: until Lufthansa publicly takes a stand against structural racism and stops their collaboration with the German deportation machine, we will continue to confront them.

When: Monday, 19 July
15:00: demo start = Ringbahn (S+U) station Jungfernheide
16:20: rally at Lufthansa’s office = Siemensdamm 62

— bring whistles, pots & pans, drums or megaphones. Anything to be as loud as we can —

The campaign Lufthansa #abschiebefrei started last year. After two action days against Lufthansa, the state decided from this year to censor information about which airlines are used for deportations. This shows again that capitalism, the state and racism go hand in hand. A freedom of information request revealed that it is our campaign that was the reason for this censorship. In the words of the government, naming companies used for deportations might give them a bad image in the view of society. Fuck yeah, their profiteering of racist violence and the colonial practice of deportations gives them worse than a bad image. Deportation profiteers do not deserve one second of rest!

In 2019, Lufthansa and their subsidiaries completed the deportation of 5,885 people. That was more than 25% of all deportations from Germany that year. Due to the state’s censorship, we do not know the current numbers, but we will continue to assume that Lufthansa is carrying out most deportations until proven otherwise. And let us never forget the names of Aamir Ageeb and Kola Bankole who were both murdered by police on Lufthansa deportation flights. Profiting from deportations is complicity in murder! 

At 15:00 we will gather at the Ringbahn station Jungfernheide, and from there we will walk together to the office of Lufthansa (address: Siemensdamm 62, 13627 Berlin). There we will split in two rallies at the only two exits of their premise .

Join us! Deportation profiteers will continue their racist business as long as we let them. Take action, we know where to find them. Force Lufthansa to become #abschiebefrei.

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Lufthansa #abschiebefrei
Encerclez le bureau des profiteurs de la déportation

Lufthansa, le plus grand profiteur de déportation en Allemagne. Ne les laissons pas s’en sortir avec leurs sales affaires. Le lundi 19 juillet, nous prendrons les deux entrées de leur bureau principal de Berlin à la fin de leur journée de travail. Lors de deux rassemblements officiellement enregistrés, leurs employés devront nous traverser pour rentrer chez eux. Soyons forts et clairs : jusqu’à ce que Lufthansa prenne publiquement position contre le racisme structurel et arrête sa collaboration avec la machine de déportation allemande, nous continuerons à les affronter.

Quand : Lundi 19 juillet
15:00 : départ de la démo = station Ringbahn (S+U) Jungfernheide
16:20 : rassemblement devant les bureaux de Lufthansa = Siemensdamm 62

— Apportez des sifflets, des casseroles, des tambours ou des mégaphones. Tout pour être aussi fort que possible —

La campagne Lufthansa #abschiebefrei a commencé l’année dernière. Après deux journées d’action contre Lufthansa, l’État a décidé à partir de cette année de censurer les informations sur les compagnies aériennes utilisées pour les expulsions. Cela montre une fois de plus que le capitalisme, l’État et le racisme vont de pair. Une demande de liberté d’information a révélé que c’est notre campagne qui était la raison de cette censure. Selon le gouvernement, „le fait de nommer les entreprises utilisées pour les déportations pourrait leur donner une mauvaise image aux yeux de la société“. Putain oui, leur profit de la violence raciste et de la pratique coloniale des déportations leur donne pire qu’une mauvaise image. Les profiteurs des déportations ne méritent pas une seconde de repos !

En 2019, Lufthansa et leurs filiales ont achevé la déportation de 5 885 personnes. Cela représentait plus de 25 % de toutes les expulsions d’Allemagne cette année-là. En raison de la censure de l’État, nous ne connaissons pas les chiffres actuels, mais nous continuerons à supposer que Lufthansa effectue la plupart des déportations jusqu’à preuve du contraire. Et n’oublions jamais les noms d’Aamir Ageeb et de Kola Bankole qui ont tous deux été assassinés par la police sur des vols de déportation de la Lufthansa. Profiter des déportations est une complicité de meurtre.

A 15h00, nous nous rassemblerons à la station Ringbahn Jungfernheide, et de là, nous marcherons ensemble jusqu’au bureau de la Lufthansa (adresse: Siemensdamm 62, 13627 Berlin). Là, nous nous séparerons en deux rassemblements aux deux seules sorties de leur terrain.

Rejoignez-nous ! Les profiteurs de la déportation continueront leur business raciste tant que nous les laisserons faire. Agissez, nous savons où les trouver. Forcez Lufthansa à devenir #abschiebefrei.
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Aufruf von der AG Frieden fürs Klima

März 16, 2021

🌱🌎🕊🌱🌎🕊🌱🌎🕊🌱🌎🕊🌱
Aufgrund der Corona-Krise
🦠 werden die Ostermärsche sicher auch 2021 nicht wie gewohnt stattfinden.
Statt auf die Straße für Frieden und Abrüstung zu gehen, wird der Protest diese Jahr meist zu Hause und virtuell stattfinden.
Die AG Frieden fürs Klima möchte die lokal organisierten Ostermärsche unterstützen und rufen Euch zur Teilhabe auf, überlegt euch Alternativen, damit die Ostermärsche 2021 auch medial nicht untergehen.
Denn im Schatten von Corona werden europa- und weltweit militärische Konflikte und Kriege ausgetragen – mit vielen Opfern. Waffenexporte erreichen neue Rekordhöhen. Sie bringen Tod, Hunger und Flucht, Unmenschliche Lager und Ertrinkende an Europas Außengrenzen.
Klimaneutral ist weder die Produktion noch das Ausmass der Zerstörung.
Die Bedrohungen der Menschheit heißen Klimakrise, Hunger und Pandemien – Resultate einer ungehemmten profit- und wachstumsorientierten Produktionsweise. Das Verteidigungsministerium stellt sich bereits auf Kriege um Wasser und Böden ein.
Die Bundesregierung plant Rüstungsausgaben von ca. 70 Mrd. Euro pro Jahr. Lasst uns fordern fordern, dass dieses Geld nicht in Rüstung, sondern in das Gesundheitssystem, das Bildungssystem, den Klimaschutz und in eine sinnvolle Pandemiebekämpfung investiert wird.
Schließt euch mit uns an, werdet kreativ und setzt euch online ein.
🌎🌱🕊🌷Ostermarsch zu Hause
+++++++++++++++++++++++++++
Lasst uns gemeinsam das Beste aus der Situation machen, verantwortungsvoll handeln und im Sinne von
Jahr der Ostermärsche kreativ aktiv werden
🌷♻️🌎🕊🌿🌱🐇🌱🌿🕊🌎♻️🌷
für ein friedliches Klima durch Abrüstung und Frieden!
🍀🌱🌎💕
ostermarsch2021 #FriedenfürsKlima
+++++++++++++++++++++++ Schaut euch vor Ort bei eurer Friedenskooperative um
https://www.friedenskooperative.de/ostermarsch-2021/aufrufe
Beste Grüße, wir unterstützen den Aufruf
P4F Germany
🕊🌱♻️🌍🌷
https://www.parentsforfuture.de/de/
🕊🌱♻️🌍🌷
AG Frieden fürs Klima https://parentsforfuture.de/en/node/2239
🕊🌍🌱♻️🌷
FB:https://m.facebook.com/pages/category/Community-Organization/AG-Frieden-fürs-Klima-Parents-for-Future-Deutschland-113910540156440/
🕊🌍🌱♻️🌷
Twitter: Frieden fürs Klima@fuerKlima
🕊🌱♻️🌍🌷🕊🌍🌱

Schutz für Alle! Sichere Masken für Alle – Jetzt unterstützen!

Januar 23, 2021

Die Initiative „Solidarität statt Hamsterkäufe“ aus Hannover startet mit „Schutz für Alle!“ eine neue Aktion, mit der allen Menschen ein Zugang zu …

Schutz für Alle! Sichere Masken für Alle – Jetzt unterstützen!

Es reicht! Wir haben Platz!

September 20, 2020

Am 20. September um 14 Uhr gehen wir, die solidarische Zivilgesell- schaft, in Berlin auf die Straße und sagen laut und klar: Es reicht! Wir haben …

Es reicht! Wir haben Platz!

Mahnwache

September 14, 2020

Mittwoch von 18:00 bis 19:0015–30°C Teilweise bewölktMarktplatz BonnÖffentlich · Gastgeber: Seebrücke_Bonn, Sea-Eye Gruppe Bonn und 2 weitere …

Mahnwache

Kinderbonus: Viele geflüchtete Familien bleiben ausgeschlossen, dabei sind diese besonders stark belastet. – BumF

Juli 4, 2020

Kinderbonus: Viele geflüchtete Familien bleiben ausgeschlossen, dabei sind diese besonders stark belastet.

02.07.2020
Mit dem Kinderbonus von 300 Euro will die Bundesregierung besonders stark belastete Familien finanziell entlasten. Da der Bonus an den Bezug von Kindergeld gekoppelt ist, bleiben viele geflüchtete Familien und unbegleitete Minderjährige jedoch außen vor, obwohl gerade sie sich in besonders prekären Situationen befinden. Geflüchtete Familien leben oft in beengten Verhältnissen und es fehlt u.a. an Laptops, Druckern und WLAN für das Homeschooling.

Der BumF fordert die Bundesregierung auf dringend nachzubessern und den Bonus auch für geflüchtete Menschen zugänglich zu machen.

Hintergrund
Das zweite Corona-Steuerhilfegesetz vom 29. Juni 2020 soll insbesondere gering-verdienende Familien und Alleinerziehende entlasten. Hierzu ist ein Kinderbonus von 300 Euro pro Kind vorgesehen.

„Darüber hinaus wird für jedes Kind, für das für den Monat September 2020 ein Anspruch auf Kindergeld besteht, für den Monat September 2020 ein Einmalbetrag von 200 Euro und für den Monat Oktober 2020 ein Einmalbetrag von 100 Euro gezahlt.“

Artikel 9, Zweites Gesetz zur Umsetzung steuerlicher Hilfsmaßnahmen zur Bewältigung der Corona-Krise (Zweites Corona-Steuerhilfegesetz)
Diese Koppelung an das Kindergeld verhindert, dass der Bonus auch für Kinder und Jugendliche, für die kein Kindergeldanspruch besteht, ausgezahlt werden kann. Betroffen von dem Ausschluss sind sowohl geflüchtete Familien wie auch unbegleitete Minderjährige.

Ausschluss von Familien
Ob geflüchtete Familien Kindergeld erhalten können, hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab. Folgende Eltern bleiben außen vor:

Eltern mit Aufenthaltsgestattung, denn diese haben in aller Regel keinen Kindergeldanspruch. Ausnahmen gelten nur in bestimmten Fällen für türkische und einige andere Staatsangehörige.
Eltern mit einer Duldung, denn auch diese haben der Regel keinen Kindergeldanspruch – noch nicht einmal, wenn sie erwerbstätig sind. Ausnahmen gelten nur für Personen mit einer Beschäftigungsduldung und für bestimmte Staatsangehörige. Noch nicht einmal mit einer Ausbildungsduldung besteht ein Kindergeldanspruch.
Eltern mit bestimmten humanitären Aufenthaltserlaubnissen, (§ 23 Absatz 1 AufenthG wegen Krieg im Heimatland sowie §§ 23a, 24 oder 25 Absatz 3 bis 5 AufenthG), wenn sie nicht erwerbstätig sind oder waren und sich auch noch keine 15 Monate in Deutschland aufhalten.
Eltern die als ausländische Studierende eine Aufenthaltserlaubnis nach § 16b AufenthG besitzen sowie Eltern mit einer Aufenthaltserlaubnis für ein berufliches Anerkennungsverfahren (§ 16d AufenthG) oder für die Arbeitsuche (§ 20 Abs. 3 AufenthG), wenn sie nicht erwerbstätig sind oder waren.
In bestimmten Fällen EU-Bürger*innen, wenn sie nicht erwerbstätig sind oder waren.
Ausschluss von unbegleiteten Minderjährigen
Für unbegleitete Minderjährige bestehen hohe bürokratische Hürden, wenn sie Kindergeld erhalten wollen. Die Familienkassen lehnen Anträge oft ab, da die Kinder und Jugendlichen keinen Nachweis über den Tod der Eltern bzw. eine Unkenntnis über deren Aufenthaltsort erbringen können. Dieses Verfahren muss dringend vereinfacht werden. Es muss ausreichen, wenn Kinder und Jugendliche ohne die Hürde einer detaillierte Glaubhaftmachung angeben, dass sie keinen Kontakt mehr zu den Eltern haben. Hierdurch könnte in zahlreichen Fällen elternunabhängiges Kindergeld gewährt werden und dadurch ein Anspruch auf den Kinderbonus entstehen.

Da das Kindergeld jedoch bei unbegleiteten Minderjährigen und zum Teil auch bei anderen Kindern und Jugendlichen, die sich in der Jugendhilfe befinden, vollständig vom Jugendamt einbehalten wird, muss sichergestellt werden, dass der Bonus an die Kinder- und Jugendlichen bzw. ihre rechtliche Vertretung ausgezahlt und nicht vom Jugendamt einbehalten wird.

ZWEITES GESETZ ZUR UMSETZUNG STEUERLICHER HILFSMASSNAHMEN ZUR BEWÄLTIGUNG DER CORONA-KRISE (ZWEITES CORONA-STEUERHILFEGESETZ)

— Weiterlesen b-umf.de/p/kinderbonus-viele-gefluechtete-familien-bleiben-ausgeschlossen-dabei-sind-diese-besonders-stark-belastet/

Seebrücke Frankfurt: Menschenkette

April 3, 2020

Feed Reader Bot, [3 Apr 2020 um 14:41]
Seebrücke Frankfurt
RT @MXPichl: „Demonstrationen ohne Anmeldung können aufgelöst werden“, meint das Ordnungsamt Frankfurt.

Aber die Rechtsprechung zu Artikel 8 GG ruft die Behörden auch zur Kooperation auf. Und die @SeebrueckeFfm will explizit die Sicherheitsabstände einhalten https://t.co/2EnsJyYD4U
tweet

Per Mail am Samstag, dem 21.03.2020, via Fluchtliste: Lager evakuieren! Aufnehmen statt sterben lassen! Die Faschisierung Europas stoppen!

März 24, 2020

Lager evakuieren!
Aufnehmen statt sterben lassen!
Die Faschisierung Europas stoppen!

Wir haben heute, Samstag, den 21. März, für kurze Zeit die Kreuzung am
Geismarer Tor  durch Transparente und Flatterband blockiert. Eine
symbolische Blockade, da die Hälfte der Fahrbahn für Rettungswagen offen
geblieben ist. Mit dieser Aktion wollen wir noch einmal auf die
unerträgliche Situation von Geflüchteten in den Lagern, gerade vor dem
Hintergrund der Corona-Pandemie, aufmerksam machen. Wir bitten darum,
nicht sofort eine öffentliche Aktion zu verdammen. Wir haben uns sehr
wohl mit den Sicherheitsstandards zu Verhalten in der Öffentlichkeit
auseinandergesetzt und unser Auftreten dementsprechend angepasst. Wir
wollen niemanden gefährden.  
Aber die Taktik der Behörden/Regierungen, Geflüchtete in Lagern
einzusperren, abzuschotten und sie ihrem tödlichen Schicksal zu
überlassen, zwingt uns zum Handeln. Diese Politik muss skandalisiert
werden.

Zehntausende Geflüchtete wurden an die türkisch/griechischen Grenze
geschafft, um nun in engen Bussen wieder weggefahren zu werden,
Wasserwerfer und Gas , selbst das Öffnen von Staudämmen damit die
Grenzflüsse anschwellen sind Mittel der Wahl. Auf Menschen wird an der
Grenze geschossen, es gibt Tote!

Warum gibt es keinen Aufschrei, wenn Griechenland mit Unterstützung der
BRD auf Menschen an der EU-Außengrenze schießt und das Recht auf Asyl
ausgesetzt wird?

Stattdessen wird der griechischen Regierung noch gedankt.
Seit Jahren werden ca. 40.00 Geflüchtete auf den Griechischen Inseln
eingesperrt: Toiletten (während hier Toilettenpapier gehortet wird),
Strom, fließendes Wasser, gute Versorgung mit Lebensmitteln,
Medikamente, ärztliche Versorgung sind quasi nicht vorhanden. Die
Situation ist schon seit Jahren verheerend und Europa schaut zu. Eine
Situation, die Europa selbst hervorgebracht hat, durch eine Politik, die
weltweit Menschen zur Flucht zwingt.

Wenn wir gedacht haben, die Gleichgültigkeit gegenüber Menschenleben sei
nicht mehr zu steigern, dann haben wir uns geirrt.

Im Rahmen der Corona-Pandemie wird in der Bundesrepublik ein
Maßnahmenkatalog herausgegeben, der auf Hygiene und die Unterbindung von
sozialen Kontakten setzt. Mindestens 2m Abstand, regelmäßiges Hände
waschen, etc. um solidarisch Menschenleben zu retten. Aber Menschenleben
werden unterschiedlich bewertet. Das Leben von Geflüchteten gilt auf
dieser Welt nicht viel.

Die geforderten Hygienestandards und das Kontaktverbot lassen sich in
den Lagern auf den Inseln und an der Grenze nicht einhalten. Menschen
können sich nicht die Hände waschen, wenn es kein fließendes Wasser
gibt. Es gibt keine ärztliche Versorgung, geschweige denn
Intensivplätze. In Moria auf Lesvos leben 20.000 Menschen an einem Ort,
der eigentlich nur Platz für 3000 Menschen bietet, eine Distanz von 2
Metern ist niemals möglich. Covid19 wird sich sehr schnell verbreiten,
obwohl Moria mittlerweile abgesperrt wird. Die Menschen werden in dieser
Situation aber allein gelassen und es werden viele sterben.
Auch in der Bundesrepublik herrschen in den Sammellagern für Geflüchtete
beengte Zustände und oft mangelnde hygienische Bedingungen. Die ersten
Infektionen werden gemeldet, Lager unter Quarantäne gestellt. In Suhl
führte die Ausgangsperre zu einer Panik bei einigen Geflüchteten. Die
Reaktion auch hier: nicht Evakuierung sondern Abschottung und
Desinformation. Wasserwerfer zogen vor dem Lager auf, um die Quarantäne
durchzusetzen.
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat vor dem Hintergrund der sogenannten
Corona-Krise Solidarität eingefordert.

Und diese fordern wir auch: Solidarität mit den Geflüchteten auf den
Inseln, an der Grenze und in den Lagern in der BRD. Evakuierung statt
Abschottung!

Mittlerweile hat die EU die Aufnahme von Geflüchteten generell gestoppt.
Noch nicht einmal 1600 geflüchtete Jugendliche, niemand wird mehr
aufgenommen.
Vor einer Woche wurde der Rat der Stadt Göttingen aufgefordert, sofort
Geflüchtete aufzunehmen und sich für die Evakuierung der Lager
einzusetzen.
Während der Ratssitzung wurde natürlich auf den Sicherheitsabstand
zwischen den Abgeordneten geachtet. Dass aber auch in den
Sammelunterkünften in Göttingen Menschen, auch Risikopatienten, auf
engsten Raum untergebracht sind, sie nicht von den Behörden über
Sicherheitsmaßnahmen informiert werden, das interessiert den Rat der
Stadt nicht. Ignoranz, Gleichgültigkeit, und dieser Rassismus töten.

Europa ist moralisch bankrott.

Daher fordern wir:

Sofortige Aufnahme von Geflüchteten von der türkisch-griechischen Grenze
und den Griechischen Inseln und ihnen ein dauerhaftes Bleiberecht zu
geben.

Die Stadt Göttingen muss sofort aktiv werden, sich einmischen und die
Stimme für Geflüchtete erheben, für eine Evakuierung von Lagern, sowohl
hier, als auch auf den Griechischen Inseln.

Die Stadt Göttingen muss die Sammelunterkünfte in Göttingen auflösen und
die Menschen z.B. in den leeren Hotels unterbringen.

Und mehr denn je: Grenzen auf für Geflüchtete!
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Flüchtlingsrat Niedersachsen e.V. fordert weitgehende Maßnahmen zum Schutz von Geflüchteten und Personal in Unterkünften und Behörden zur Eindämmung der Pandemie

März 24, 2020

Flüchtlingsrat Niedersachsen e.V. fordert weitgehende Maßnahmen zum Schutz von Geflüchteten und Personal in Unterkünften und Behörden zur Eindämmung der Pandemie

Der Ausbruch des Corona-Virus betrifft die gesamte Gesellschaft, auch Geflüchtete. Diese sind aufgrund der sozial beengten Unterbringung in den Erstaufnahmeeinrichtungen des Landes und kommunalen Gemeinschaftsunterkünften (Massenunterkünfte) besonders von einer Infektion mit dem Coronavirus bedroht. Aufgrund der schnellen Verbreitung wird sich der Virus in solchen Unterkünften schnell und einfach zwischen den Bewohner*innen übertragen. Dort kann weder ein Sicherheitsabstand eingehalten, noch können soziale Kontakte vermieden werden. Wer sich Gemeinschaftsküchen teilt, in Mehrbettzimmern wohnt, aus derselben Kantine versorgt wird und die Sanitäranlagen gemeinsam nutzt, ist immer mit anderen Menschen in Kontakt. Zudem müssen Geflüchtete regelmäßige Termine bei Behörden wahrnehmen. Deshalb setzt sich der Flüchtlingsrat Niedersachsen für erhöhte Schutzmaßnahmen ein und fordert:

Zugang zum regulären Gesundheitssystem für alle Geflüchteten
Entzerrung der Unterbringung und Einhaltung allgemeinverbindlicher Hygienestandards
Quarantänemaßnahmen auf Infizierte und Kontaktpersonen beschränken
Umfassende, tagesaktuelle und mehrsprachige Information aller Geflüchteten
Absage aller Behördentermine & unbürokratische Verlängerung von Aufenthaltspapieren
Stopp des Erlasses negativer Entscheidungen durch BAMF und Ausländerbehörden
Abschiebungen ausnahmslos aussetzen und Abschiebungshaftanstalt schließen
1. Zugang zum regulären Gesundheitssystem für alle Geflüchteten
Die Gesundheitsversorgung und die freie Arztwahl müssen für alle Flüchtlinge gesichert sein. Geflüchteten muss bei einem Verdacht auf Infektion wie für alle anderen Gesellschaftsmitglieder auch der Zugang zum regulären Gesundheitssystem und zu Corona-Tests ermöglicht werden.

2. Entzerrung der Unterbringung und Einhaltung allgmeinverbindlicher Hygienestandards
Das Land muss in Kooperation mit den Kommunen die Anzahl der Bewohner_Innen in den Massenunterkünften deutlich reduzieren, um das Infektionsrisiko zu senken. Hierfür ist es erforderlich, möglichst viele Geflüchtete dezentral unterzubringen, wobei sämtliche freie Kapazitäten auszuschöpfen und erforderlichenfalls zusätzliche Wohnräume anzumieten sind. Besonders gefährdete Personen (Personen über 60 sowie Personen mit Vorerkrankungen) sind prioritär und unverzüglich aus den Massenunterkünften in dezentrale Unterkünfte zu verlegen, um sie bestmöglich zu schützen.

Sofern in Massenunterkünften Zimmer leerstehen, sind diese unverzüglich zu öffnen, um die Belegung zu entzerren.

Alle von Institutionen wie dem Robert-Koch-Institut oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung angeratenen Hygiene- und Schutzmaßnahmen für Massenunterkünfte müssen in vollem Umfang auch in Flüchtlingsgemeinschaftsunterkünften umgesetzt werden.

3. Quarantänemaßnahmen auf Infizierte und Kontaktpersonen beschränken
Sofern ein_e Bewohner_in einer Massenunterkunft positiv auf das Corana-Virus getestet wurde, sind allen anderen Bewohner_Innen kostenfreie Tests anzubieten.

Die negativ getesteten Bewohner_Innen sind umgehend in dezentrale Unterkünfte zu verlegen, um eine (schnelle) Ausbreitung des Virus zu verhindern. Die Verlegung der Gesunden erlaubt eine adäquate Betreuung der Erkrankten.

Für Bewohner_innen, die aufgrund eines Infektionsverdachts oder eines positiven Testergebnisses in Quarantäne genommen werden (müssen), ist ein adäquate soziale, medizinische und psychologische Versorgung sicherzustellen. Überdies ist sicherzustellen, dass diese Personen weiterhin mit Freund_innen und Familie, Sozialarbeiter*innen, Ehrenamtlichen und Behörden kommunizieren können, indem ihnen der Zugang zum Internet ermöglicht und ihnen hierfür erforderlichenfalls ein Smartphone und/oder Laptop zur Verfügung gestellt wird. Abzulehnen ist in jedem Fall die pauschale Inquarantänenahme von Geflüchteten und die pauschale Abriegelung von Massenunterkünften durch die Polizei oder Sicherheitsdienste, da diese nicht als Schutz. sondern vielmehr als Internierung wahrgenommen wird.

4. Umfassende, tagesaktuelle und mehrsprachige Information aller Geflüchteten
Da Geflüchtete aufgrund fehlender oder geringer Deutschkenntnisse vom öffentlichen Informationsfluss abgeschnitten sind, bedarf es verlässlicher, tagesaktueller mehrsprachiger Nachrichten und Informationen. Deshalb sind offizielle Informationsmaterialien schleunigst zu übersetzen und in den Massenunterkünften in den Sprachen der dort untergebrachten Geflüchteten zu verbreiten sowie online zugänglich zu machen. Zudem sind Telefon-Hotlines mit Dolmetscher_innen für alle Geflüchteten und Migrant*innen einzurichten, um drängende Fragen direkt beantworten zu können.

5. Absage aller Behördentermine & unbürokratische Verlängerung von Aufenthaltspapieren
Da Termine bei Behörden ein unabsehbares Infektionsrisiko bergen, weil sich hier besonders viele Menschen in engen Wartebereichen über längere Zeit aufhalten (müssen), sind alle nicht zwangsweise notwendigen Termine zur persönlichen Vorsprache – und zwar auch solche bei Botschaften und Konsulaten – abzusagen, um Infektionsgefahren zu minimieren.

Solange die Landes- oder Bundesregierung die Corona-Maßnahmen aufrecht erhalten, sind Aufenthaltsgestattungen, Aufenthaltserlaubnisse und Duldungen seitens der Ausländerbehörden unbürokratisch von Amts wegen zu verlängern und ihren Inhaber_innen postalisch zuzustellen.

Sämtliche öffentliche Stellen wie Jobcenter, Sozialämter, Polizei, Zoll sowie Arbeitgeberverbände, Immobilieneigentümer_innen sind darüber zu informieren, dass für in Niedersachsen wohnhafte Ausländer_innen befristete Aufenthaltstitel und Duldungen auch nach Ablauf als fortbestehend gelten, solange die Landes- oder Bundesregierung die Corona-Maßnahmen aufrecht erhalten.

Die Auszahlung des menschenwürdigen Existenzminimums durch die Sozialbehörden ist sicherzustellen. Sofern Geflüchete nicht über ein Konto verfügen, auf das der Betrag überwiesen werden kann, ist die Auszahlung, soweit möglich, vor Ort in der Unterkunft zu organisieren.

6. Stopp des Erlasses negativer Entscheidungen durch BAMF und Ausländerbehörden
Da Beratungsstellen und Kanzleien nach und nach schließen und damit der Zugang zu einer effektiven Rechtsberatung nicht mehr gewährleistet ist, fordern wir für das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge einen Stopp negativer Entscheidungen. Auch den Ausländerbehörden ist zu untersagen, ablehnende Bescheide zu erlassen, solange die Landes- oder Bundesregierung die Corona-Maßnahmen aufrecht erhalten.

Da im Rahmen des Familiennachzugs gebuchte Flüge und Visa verfallen, weil nicht-Europäer_innen die Einreise verboten ist, sind Visa unkompliziert und ohne erneute Überprüfung durch die deutschen Botschaften zu verlängern. Bund und Länder müssen finanzielle Unterstützungsleistungen bereit stellen, sodass die Familienangehörigen zeitnah nach einer Corona Entwarnung neue Tickets buchen und einreisen können.

7. Abschiebungen ausnahmslos aussetzen und Abschiebungshaftanstalt schließen
Soweit es trotz des eingeschränkten Luft- und grenzüberschreitenden Verkehrs überhaupt noch zu Abschiebungen kommt, sind auch diese unverzüglich einzustellen, da sie sowohl für die abzuschiebenden Geflüchteten als auch die Landes- und Bundespolizeibeamt_innen sowie das Flugpersonal ein inakzeptables Infektionsrisiko bergen. Zudem besteht die Gefahr, dass der Coronavirus in andere Länder weitergetragen wird. Deshalb sind, solange die Landes- oder Bundesregierung die Corona-Maßnahmen aufrecht erhalten, sämtliche Abschiebungen auszusetzen und die Betroffenen zu dulden. Der Betrieb des Abschiebungshaftgefängnisses in Langenhagen ist – weiterhin – einzustellen.

Für Rückfragen:
Kai Weber – 0178 1732569 – kw@nds-fluerat.org

Corona und Solidarität – Wichtige Gedanken zur Organisierung im Kiez… | Karla Pappel

März 21, 2020

Liebe Leute, Was ist Solidarität? Wir haben hier einen link für Euch der Euch helfen kann in der Nachbarschaft sich zu vernetzen: http://covid-19.pa58.de/ Auf dieser Seite findet Ihr pdf s in allen möglichen Sprachen (!) zum runterladen. Ihr könnt die ausdrucken und bei Euch im Haus aufhängen. Uns greift das etwas zu kurz, aber es…
— Weiterlesen karlapappel.wordpress.com/2020/03/21/wichtige-info-zur-organisierung-in-der-nachbarschaft/