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Erhalten per Mail via Fluchtliste: Wachdienst- und Polizeigewalt beenden! Schluss mit der Kriminalisierung von Geflüchteten!

Dezember 19, 2018

*English below*

WACHDIENST- UND POLIZEIGEWALT BEENDEN! SCHLUSS MIT DER KRIMINALISIERUNG
VON GEFLÜCHTETEN!

Erklärung von JUSTIZWATCH zum Polizeieinsatz in Bamberg in der Nacht
zum 11. Dezember 2018

18.12.2018

Auf einen Streit zwischen eritreischen Geflüchteten und Mitarbeitern
des Wachdienstes in der Anker-Einrichtung Oberfranken (AEO) in Bamberg
am 11.12.2018 kurz nach Mitternacht folgte ein großangelegter, brutaler
Polizeieinsatz, an 100 bis 200 Beamt*innen und das SEK beteiligt waren.
Laut Polizeibericht wurden dabei neun Geflüchtete festgenommen. Gegen
vier von ihnen wurden zwischenzeitlich Untersuchungshaftbefehle
erlassen. Die Vorwürfe der Staatsanwaltschaft sind erheblich: sie
ermittelt u.a. wegen versuchten Totschlags und schwerer Brandstiftung.

Polizei und Staatsanwaltschaft stellen die Geflüchteten als extrem
gewalttätig dar: Diese hätten zunächst Wachmänner angegriffen, sich
dann in einem Gebäude verbarrikadiert, eine Wohnung in Brand gesetzt
und Polizeibeamt*innen mit Pflastersteinen beworfen. Die Medien haben
diese Darstellung unhinterfragt übernommen. Kaum ein*e Journalist*in
machte sich die Mühe, vor Ort mit den Betroffenen zu sprechen und die
Angaben der Polizei zu überprüfen.

Spricht man jedoch mit den betroffenen Eritreern, ergibt sich ein ganz
anderes Bild. Sie berichten, dass Mitarbeiter des Wachdienstes sie nach
einem verbalen Streit angegriffen und zusammengeschlagen haben. Dabei
sei es zu schweren Verletzungen gekommen, u.a. zu gebrochenen Zähnen
und einer gebrochenen Rippe. Die Misshandlungen durch das Wachpersonal
seien weitergegangen, als die Polizei schon vor Ort war. Die
eintreffende Polizei habe sich jedoch nicht für die Sichtweise der
Geflüchteten interessiert, sondern diese einfach festgenommen.

Der Vorfall reiht sich ein in eine Geschichte systematischer
Security-Gewalt, die sowohl der Staatsanwaltschaft Bamberg als auch der
AEO-Leitung bekannt ist. Sie wissen, dass Mitarbeiter*innen der Firma
Fair Guards Security und ihrer Subunternehmen im Sommer 2017 ein
sogenanntes „Sonderteam“ gegründet haben. Dieses hat unzählige
Angriffe gegen Geflüchtete, besonders gegen Schwarze Männer, zu
verantworten. Beschwerden von Geflüchteten wegen dieser Übergriffe
gegenüber der Leitung der AEO und von ehemaligen
Sicherheitsdienstmitarbeiter*innen gegenüber der Hauptfirma Fair Guards
blieben bislang weitgehend folgenlos. Stattdessen haben Polizei und
Staatsanwaltschaft in mehreren Fällen die Opfer solcher Übergriffe
kriminalisiert [1].

Was in den meisten Berichten über den Polizeieinsatz in Bamberg
ebenfalls nicht vorkommt: Nach der Festnahme der Eritreer hat die
Polizei in weiteren Gebäuden der AEO eine brutale Razzia durchgeführt.

Beamt*innen zerstörten gewaltsam die Türen unabgeschlossener Wohnungen
und durchsuchten die Zimmer vollkommen unbeteiligter Bewohner*innen. Sie
warfen acht unbeteiligte Geflüchtete aus Nigeria um 4 Uhr morgens aus
ihren Betten, fesselten sie und fuhren sie teilweise halbnackt zur
Polizeistation – unter dem haltlosen Vorwurf, sie hätten bei dem Streit
zwischen den Eritreern und Securities mitgemacht.

Wir fordern eine lückenlose Aufklärung der Polizeiaktion am 11.
Dezember 2018 sowie eine gründliche Untersuchung des gesamten
Beweismaterials im Bamberg-Security-Komplex [2].

Wir fordern, dass die Rolle und Komplizenschaft der Sicherheitsfirma
Fair Guards, der Lagerleitung und der Strafverfolgungsbehörden
untersucht wird.

Wir fordern ein Ende der ständigen Polizeirazzien in Anker-Zentren, die
kein anderes Ziel haben als Geflüchtete als kriminell darzustellen und
sie einzuschüchtern.

Wir fordern eine Berichterstattung, die Geflüchtete zu Wort kommen
lässt.

MEHR INFORMATIONEN:

Justizwatch: Der Bamberg-Security-Komplex [2], Erklärung am 8.5.2018

Justizwatch: Aufruf zur Solidarität mit Aarona K. und Ndiame D. [1] –
ehemalige Bewohner der AEO Bamberg

Aino Korvensyrjä: Organisierte Kriminalität [3] – Warum die
Security-Gewalt in den bayerischen Lagern weitergeht

Hannah Schultes: Gefangen in Bamberg [4] – Misshandlung,
Kriminalisierung, Abschiebung – im Vorzeigelager der CSU werden
Geflüchtete systematisch entrechtet

Testimony of Oumar Bah [5] – ehemaliger Bewohner der AEO Bamberg und
Betroffener von Wachdienstgewalt

KONTAKT: rassismus_justiz@mail36.net

Spendenkonto (für Anwaltskosten für die betroffenen Geflüchteten):

Bayerischer Flüchtlingsrat

Bank für Sozialwirtschaft

IBAN: DE89 7002 0500 0008 8326 02

BIC: BFSWDE33MUE (München)

Verwendungszweck „Bamberg Securityverfahren“

JUSTIZWATCH. Prozessbeobachtungsgruppe zum Thema Rassismus und Justiz
http://justizwatch.noblogs.org/ [6]

Links:
——
[1]
https://justizwatch.noblogs.org/post/2018/03/21/aufruf-zur-prozessbeobachtung-solidaritaet-gegen-staatliche-legitimation-von-gewalt-gegen-gefluechtete-schluss-mit-der-kriminalisierung-und-verfolgung-von-kumba-und-ndiame/
[2]
https://justizwatch.noblogs.org/post/2018/05/08/der-bamberg-security-komplex-staatliche-kriminalisierung-und-verfolgung-von-gefluechteten/
[3]
http://klon-sabre2.posteo.name/Aino%20Korvensyrjä:%20Organisierte%20Kriminalität%20–%20Warum%20die%20Security-Gewalt%20in%20den%20bayerischen%20Lagern%20weitergeht
[4] https://www.akweb.de/ak_s/ak637/39.htm
[5] https://vimeo.com/268301890
[6] http://justizwatch.noblogs.org/

Stop security guard and police violence! Stop criminalizing refugees!

Statement by Justizwatch on the police raid in the AEO Bamberg (Bavaria,
Germany) on the night of December 11, 2018

18.12.2018

A dispute between Eritrean asylum seekers and security guards in the
AnkER Centre of Upper Franconia (AEO) in Bamberg (Bavaria, Germany) on
December 11, 2018 shortly after midnight was followed by a large-scale,
brutal police raid involving 100 to 200 police officers and the Special
Deployment Commando (SEK). According to the police report, nine asylum
seekers were arrested. Pre-trial detention orders were later issued
against four of them. The accusations by the public prosecutor are
severe: it investigates among other things because of attempted
manslaughter and serious arson.

The police and the public prosecutor’s office describe the asylum
seekers as extremely violent: Allegedly they first attacked guards, then
barricaded themselves in a building, set fire to an apartment and threw
cobblestones at police officers. The media uncritically adopted this
depiction. Hardly any journalist took the trouble to talk to the victims
on the spot and to check the information provided by the police.

However, talking to the affected Eritreans results in a completely
different picture. They report that security guards attacked and
severely beat them after a verbal dispute. This resulted in serious
injuries, including broken teeth and a broken rib. The abuse by the
guards continued even after the police had arrived on site. However, the
police were not interested in the perspective of the asylum seekers, and
simply arrested them.

The incident follows systematic security guard violence in the camp that
is known to both to the Bamberg public prosecutor and the AEO
management. They know that employees of the company Fair Guards and its
subcontractors founded a so-called “special team” in the summer of 2017.
This team has been responsible for countless attacks against asylum
seekers, especially Black men. Complaints by asylum seekers concerning
these attacks to the AEO management and by former security employees
against the main company Fair Guards have so far remained largely
without consequences. Instead, the police and the prosecutor have
criminalized the victims of such attacks in several cases.

Most reports on the December 11 police raid in Bamberg also do not
mention that after the arrest of the Eritreans, the police carried out a
brutal raid in other AEO buildings. Civil servants violently destroyed
the doors of unlocked apartments and searched the rooms of completely
uninvolved residents. They took eight asylum seekers from Nigeria out of
their beds at 4 a.m., handcuffed them and drove them, some still
half-naked, to the police station – on the unfounded accusation that
they had participated in the dispute between the Eritreans and the
guards.

We demand a complete investigation of the police raid on December 11,
2018 and a thorough examination of all the evidence in the Bamberg
Security Complex.

We demand that the role and complicity of the security company Fair
Guards, the camp management and law enforcement be investigated.

We demand an end to the constant police raids in the AnkER Centres that
have no other purpose than to stage refugees as criminals and to
intimidate them.

We call for journalism that allows refugees to voice their views.
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Erhalten per Mail via Fluchtliste: Massenabschiebung über Hamburg nach Italien

November 26, 2018

Am Morgen des 22. November ist es nach Berichten von Geflüchteten zu einer, vermutlich von der Bundespolizei organisierten, mit großer Brutalität durchgesetzten Massenabschiebung von rund 30 – 40 Menschen nach Italien gekommen: Schon beim Abholen seien die Beamten gewalttätig vorgegangen. Die Betroffenen seien nach Hamburg zum Flughafen verbracht worden, wo ein Flieger ohne Kennzeichnung schon bereit gestanden habe. Viele der Geflüchteten seien an Händen und Füßen gefesselt worden. Eine etwa 20-jährige Frau aus Liberia habe geweint und geschrien, da habe ein Wachmann sie, wie ein Paket verschnürt, über die Schulter geworfen und in den Flieger getragen. Wer sich gewehrt habe, sei von zwei bis drei Sicherheitsbediensteten in die Zange genommen worden. Die Wachleute hätten sich zwar als Polizisten ausgegeben, aber keine Uniform getragen, sondern lediglich eine Weste mit der Aufschrift „Eskorte“. Diese Westen hätten die Wachleute vor der Landung in Rom wieder ausgezogen mit der Begründung, sie hätten in Italien „keine Funktion“.

Der Flüchtlingsrat fordert eine Aufklärung des Vorgangs: Wer hat den Abschiebungsflug gechartert und den unverhältnismäßigen Einsatz von Gewalt angeordnet? Wie viele Flüchtlinge wurden aus welchen Gründen womit gefesselt? Wurde der Flug ärztlich begleitet? Welche Verletzungen und Erkrankungen wurden festgestellt, welche Medikamente wurden verabreicht? Wie viele Beamte mit welcher Qualifikation haben die Abschiebung begleitet? Welche Ausbildung und welche Befugnisse hatte das begleitende Sicherheitspersonal mit der Westenaufschrift „Eskorte“?


Flüchtlingsrat Niedersachsen e.V.
Röpkestr. 12
30173 Hannover
Tel.: 0511/98 24 60 30 Mo-Fr: 10.00 bis 12.30, Di+Do: 14.00 bis 16.00
Fax: 0511/98 24 60 31
Mail: nds@nds-fluerat.org
http://www.nds-fluerat.org
http://www.facebook.com/Fluechtlingsrat.Niedersachsen

Erhalten per Mail via via Coyote-Liste:

November 14, 2018

Im Hafen von Misrata weigern sich bereits seit drei Tagen 93 Geflüchtete
beharrlich, wieder libyschen Boden zu betreten.
Ein Frachter hatte sie unter falschen Voraussetzungen vor der Küste
Libyens aufgenommen und zurück nach Libyen gebracht. Ihnen wurde
erzählt, sie würden in Malta landen.
Unten ein Bericht mit einem der Menschen an Bord des Frachters:

the people are still on board of the cargo vessel NIVIN in Misrata port.
below are more details about the situation and how it happened („Instead
of taking us to Malta, they took us back to Libya,“).
find below an english translation.

https://www.lemonde.fr/international/article/2018/11/13/a-misrata-la-resistance-desesperee-de-migrants-interceptes-en-mer_5383107_3210.html

Libya: desperate resistance of migrants intercepted at sea in Misrata port

Ninety-one migrants from the Horn of Africa and South Asia refuse to get
off the commercial ship that took them to the port of Misrata in western
Libya.

By Frédéric Bobin Published yesterday at 21:06, updated at 09:22

A tense face-to-face meeting continued in Libya on Tuesday, November 13,
for the third day in a row between 91 migrants on board a commercial
ship and Libyan security forces deployed on a wharf in Misrata, a port
city in the western Tripolitan region of the country. Migrants embarked
on a Zodiac who had been rescued at sea by the Panamanian flagged vessel
Nivin, before being repatriated by this vessel to Misrata on Sunday,
November 11, refused to go ashore.

In front of them, Libyan forces were waiting until Monday late afternoon
to intervene. They placed containers along the quayside to better
control access to the vessel. For its part, the crew, whose captain is a
Lebanese, took refuge in a cabin on the upper floor of the Nivin,
apparently fearing for their safety in the face of the migrants who had
de facto taken control of the boat. The latter, who wanted to travel to
Europe, come from the Horn of Africa (Ethiopia, Sudan, Eritrea) as well
as South Asia (Pakistan, Bangladesh).
„We’ll never get off, it’s too dangerous“

Contacted by telephone by Le Monde, a Sudanese migrant, who answers to
Mohamed’s first name, confirmed the occupants‘ refusal to leave the
Nivin. „We will never go down,“ he said. It’s too dangerous. Once
ashore, they[the Libyans] will kill us. »

Mohamed says that the Maltese coast was in sight when the Zodiac crossed
the road to the Nivin, whose crew offered the migrants to board it.
„They shouted at us „Get in, get in, we’ll take you,““ says the migrant,
specifying that the Zodiac was not in distress. „Instead of taking us to
Malta, they took us back to Libya,“ he adds. The Nivine is a cargo ship
carrying vehicles, familiar with shuttles between Malta and Misrata.

Some cargo ships comply with Libyan Coast Guard injunctions

The episode raises the question of the behaviour of certain cargo ships
in the Mediterranean which, in the absence of humanitarian vessels now
obstructed in their rescue missions, comply with the orders of the
Libyan coast guard in the event of rescue operations. According to an
international source, the Libyan coastguard attempted, in this case, to
recover the migrants from the Nivin at sea but, faced with their
refusal, demanded that the commercial vessel return the occupants to
Misrata.
Returns practices contrary to international law

These practices of „refoulement“ to Libya, which is not considered a
„safe country“ – in view of the violence that is taking place there –
are denounced by humanitarian organisations as contrary to international
law governing the treatment of asylum seekers.

Critical health situation on the third day of the face-to-face meeting

On the third day of the face-to-face meeting in the port of Misrata, the
health situation became critical on Tuesday on the Nivin where only
representatives of the High Commissioner for Refugees (UNHCR) and
Médecins sans frontières (MSF) were able to visit the passengers. „There
are many unaccompanied minors,“ says a humanitarian source.

Food was delivered on Monday. But medical care is urgent, pleads the
migrant Mohamed. „Between twenty and thirty people are injured,“ he
says. For the most part, these injuries are burns caused by the essence
of the Zodiac. Despite the deteriorating situation on board, migrants‘
determination to stay on board did not seem to ease on Tuesday. „Never,
never, never, we will not go down,“ Mohamed repeats. We just want to
have a better chance of life in Europe. „Médecins sans frontières on
Tuesday called on all stakeholders to „find a peaceful solution“.

Translated with http://www.DeepL.com/Translator

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Say it loud say it clear: Families are welcome here! | Familienleben für Alle!

Juli 9, 2018

Say it loud say it clear: Families are welcome here! | Familienleben für Alle!
— Weiterlesen familienlebenfueralle.blogsport.eu/2018/07/07/say-it-loud-say-it-clear-families-are-welcome-her/

DISS| Das Problem heißt Rassismus

August 26, 2015

An jedem Tag ereignen sich in Deutschland Anschläge gegen Flüchtlingsunterkünfte: Das Problem heißt Rassismus Über 200 Angriffe auf Geflüchtete und ihre Unterkünfte wurden allein im ersten Halbjahr 2015 vom bundesdeutschen Innenministerium gezählt. Das bedeutet, dass in diesem Jahr in Deutschland jeden Tag Anschläge gegen Flüchtlingsunterkünfte verübt wurden. Mit großer Sorge beobachten wir, dass die weit […]

https://hajofunke.wordpress.com/2015/08/26/diss-das-problem-heisst-rassismus/

KARAWANE-Festival Aufruf

Februar 18, 2010

Dieser Aufruf der Karawane ist mir wieder über die Fluchtliste zugesandt worden:

An alle BildhauerInnen und InstallationskünstlerInnen –
die sich den Menschenrechten und dem Kampf gegen Rassismus verbunden fühlen

Besonderes Anliegen des KARAWANE-Festivals ist es in Jena etwas Bleibendes – ein Denkmal – zu hinterlassen. Das Denkmal soll der Erinnerung an alle Menschen dienen, die in oder außerhalb Europas Opfer der menschenverachtenden Politik der „Festung Europa“ geworden sind. Das Denkmal soll aber auch den langjährigen Widerstand von Flüchtlingen und MigrantInnen in Deutschland und anderen Ländern Europas würdigen.

Wir richten unseren Aufruf an alle Künstlerinnen und Künstler ihre Wut und Trauer bzw. ihre Solidarität mit den Betroffenen in eine künstlerisch gestalterische Form fließen und zu einem Denkmal werden zu lassen. Setzt ein künstlerisches Statement gegen die immer noch vorherrschenden kolonialen Machtstrukturen und die daraus resultierenden Entwürdigungen und Ungerechtigkeiten!
Das Denkmal sollte eine Skulptur oder eine Installation sein, es kann aber auch ein offenes Konzept sein, z.B. ein Denkmal, das erst während des Festivals in Zusammenarbeit mit den Festivalbesuchern entsteht. In der Wahl des Materials und des Formats seid ihr völlig frei.

Eine kleine Jury aus VertreterInnen der Festivalorganisation wählt eine Arbeit als Denkmal aus, das für oder während des Festivals realisiert werden wird. Mit allen eingegangenen Vorschlägen möchten wir eine Ausstellung auf dem Festival gestalten.

Die Materialkosten für das zu realisierende Denkmal sind gedeckt. Wir können jedoch nicht garantieren, das dem Denkmal nach Festivalende ein fester Platz in Jena zugesprochen wird. Wir werden uns mit allen Mitteln dafür engagieren, ein Alternativplan ist in Arbeit.

Bitte sendet Projektideen, Konzepte, Skizzen und schön wäre auch ein kurzes Statement zu Eurer Person an folgende Adresse:

Kontakt:

Karawanegruppe Bremen und
Karawanegruppe Hamburg 0174-150 84 57
email: free2move@nadir.org

Kontaktadresse:
Galerie Cornelius Hertz
Richard-Wagner-Str.
22 28209 Bremen
Tel: +49-(0)421-34 16 70
Fax: +49-(0)421-34 16 37

P.S.

Von diesem und den anderen auf der Karawanehomepage erwähnten Aufrufen werden noch Übersetzungen benötigt in englisch, französisch, türkisch, spanisch usw. … bitte schnell zurückmelden an die Mobilfunknummer der Karawane Hamburg oder an deren eMail …

Arabisch und farsi sind in Arbeit …

Gemeinsame Zeitung der Flüchtlingsräte

Februar 9, 2010

Diese Mail habe ich ebenfalls über die Fluchtliste erhalten:

Liebe Leute,

demnächst wird eine gemeinsame Zeitschrift der Länderflüchtlingsräte erscheinen, Schwerpunkt wird sein Antiziganismus.

Es gibt diesmal die Möglichkeit Anzeigen zu schalten. Sinnvoller Weise sollten die Anzeigen eine gewisse bundesweite Relevanz haben, also z.B.:
Kampagnenanzeigen, überregionale Demoaufrufe etc.

Wer Interesse daran hat, setze sich bitte bis spätestens Ende der Woche mit anzeigen@hinterland.de in Verbindung (bitte diese Adresse verwenden und NICHT auf diese Mail an mich antworten!)

Die Anzeigen sollen folgendes Format haben
Format: 60 mm X 230 mm, Hochformat
Dateiformat: jpg, pdf, tiff
Farben: s/w
Auflösung: min. 300 dpi

Beste Grüße
Kai Weber