Workshop’s Exposé of Crosspoint | Cross Point

April 12, 2014

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Offener Brief an Lars Mährholz (Initiator der Montags-Demos 2014)

April 11, 2014

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Von Jörg Wellbrock alias Tom W. Wolf Foto: Wikipedia Werter Herr Mährholz, mit Ihnen legt man sich besser nicht an, das habe ich kürzlich erfahren müssen. Ich hatte einen Artikel geschrieben, der s…

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Artikel im “Spiegelfechter” gelöscht: Montags-Demos 2014: Für krude Verschwörungstheoretiker oder echte Durchblicker?

April 10, 2014

Montags-Demos 2014: Für krude Verschwörungstheoretiker oder echte Durchblicker?

Wer oder was steckt hinter den neuen Montags-Demos, die zunächst in Berlin, später auch in anderen großen deutschen Städten organisiert wurden? Sind es einfach nur friedliebende Menschen oder doch Verschwörungstheoretiker und Holocaust-Leugner, wie Kritiker meinen? Ganz einfach ist die Antwort nicht.
Auf die Idee der Montags-Demos im Jahr 2014 ist Lars M. gekommen, so sagt man sich. Dicht an seiner Seite stand allerdings von Beginn an Ken J.. Und auch Jürgen E. war am Start, bekam dann aber schnell Gegenwind, worüber er sich mächtig beklagte. Von diesen Personalien abgesehen scheint das Credo der Montags-Demos klar und deutlich zu sein: Die Veranstalter und die Teilnehmer demonstrieren für den Frieden. So weit so gut, dagegen kann ja nun niemand etwas haben. Doch Kritiker haben weit mehr als Friedenswünsche hinter den Montags-Demos entdeckt. Zum Beispiel Antisemitismus. Wie passt das zusammen?

Wir sind das Volk!

Analog zu den Montags-Demos in der ehemaligen DDR hat sich auch bei der Variante 2.014 die Parole „Wir sind das Volk!“ durchgesetzt. Damit soll wohl klar gemacht werden, dass es sich um friedlichen Protest handelt. Ideengeber Lars M. betont gern und oft, dass er ein „ganz normaler Bürger“ ist, der einfach der Meinung war, dass die Menschen auf die Straße gehen müssen, um ihrem Unmut über die Kriege auf der Welt Luft zu verschaffen. Ein bisschen mehr hat Lars M. aber schon auf dem Kerbholz. In einem Interview mit Ken J. prangert er die amerikanische Notenbank FED an als das Geldinstitut, das für so ziemlich alles Schlimme auf der Welt verantwortlich ist. Und an diesem Punkt wird es brisant. In einem Interview mit „Voice of Russia“ sagte Lars M.: “Woran liegen alle Kriege in der Geschichte in den letzten 100 Jahren? Und was ist die Ursache von allem? Und wenn man das halt alles ‘n bisschen auseinander klabüsert und guckt genau hin, dann erkennt man im Endeffekt, dass die amerikanische Federal Reserve, die amerikanische Notenbank, das ist eine Privatbank, dass sie seit über hundert Jahren die Fäden auf diesem Planeten zieht.”
Nicht nur für Jutta Ditfurth ist diese Aussage von Lars M. der Beleg dafür, dass er die Ermordung von 6 Millionen Juden der amerikanischen Notenbank in die Schuhe und die Nazi-Verbrechen relativieren will. Für Lars M. Wohlgesonnene dagegen ist seine Aussage nicht weiter problematisch, die Interpretation der Leugnung deutscher Schuld zu weit hergeholt.
„linksunten“ hat sich ein wenig genauer mit Lars M. beschäftigt und kommt zum Schluss, dass er auch Kontakte zur NPD nicht scheut. Allerdings bezieht sich „linksunten“ als Quelle auf dessen Website, die inzwischen wohl komplett neu gestaltet wurde und daher als Beleg für den Text von „linksunten“ nicht mehr herhalten kann.

Nicht links und nicht rechts?

Sowohl für Lars M. als auch für Ken J., der auf den Zug der Montags-Demos aufgesprungen ist (oder ihn von Anfang an mit steuerte) sind die politischen Kategorien links und rechts nicht mehr zeitgemäß. Wer den Frieden will, muss weder rechts noch links sein, oder anders ausgedrückt: kann sowohl links als auch rechts sein. Antisemitismus könnte also hier und da durchaus vorkommen, schließlich weiß niemand, wer so alles auf einer Montags-Demo auftaucht. Jürgen E. allerdings unterscheidet schon, wer links oder rechts ist. Eigentlich sollte er auf einer Montags-Demo am 14. April 2014 in Hamburg sprechen, auf der – wie er freudig erregt schreibt – auch das Tragen von Fahnen erlaubt sein sollte (in Berlin war das unter Lars M. nicht vorgesehen). Doch laut Jürgen E. wurden die tapferen Hamburger, die ihn reden lassen wollten, von einer mehr oder weniger ominösen „bundesweiten Organisationsgruppe“ überstimmt, sodass die Rede von Jürgen E. ausfallen wird. Die Schuldigen hat der bereits ausgemacht. Die Magdeburger Linksjugend hatte sich massiv gegen die Montags-Demos gestellt und Vorwürfe wegen antisemitischen Strömungen kommuniziert. Im Text fiel auch der Name Jürgen E.. Die Absetzung seiner Rede verglich er mit einem „Kesseltreiben der Linksradikalen“, sich selbst sieht er als Opfer. In seinem Artikel zum Thema schreibt er: „Leute, mal ganz im Ernst: Sollen diese Montagsdemos – eine notwendige Initiative für den Frieden im Angesicht der Kriegsmobilisierung gegen Russland – enden wie Occupy oder die Piraten? Auch diese Ansätze waren am Anfang hoffnungsvoll, jenseits des Links-Rechts-Schemas. Dann wurde von Außen – Linksextremisten, Antifa, Meinungspolizisten in den etablierten Medien – Druck gemacht, und von 5. Kolonnen im Innern (!) von Occupy bzw. Piraten wurde dieser Druck genutzt, um die aufrechten Kämpfer zu mobben und zu marginalisieren.“
Die „aufrechten Kämpfer“ sind also weder links noch rechts, so will Jürgen E. uns glauben machen. Aber die wirklich Bösen, das sind die Linksradikalen, die Antifa und die Meinungspolizisten in den etablierten Medien.
Man kann gespannt sein, ob, wann und wie Jürgen E. wieder die Möglichkeit erhält, auf Montags-Demos zu sprechen und was er dann zu sagen hat.

NachdenKEN mit Ken?

Eine der Schlüsselfiguren der Montags-Demos ist Ken J.. Er ist ein guter Redner, der einfache Weisheiten effektiv transportiert und das Gefühl des Volkes gut trifft. Dass er seinerzeit beim Sender RBB wegen Antisemitismus und der Leugnung des Holocausts gefeuert wurde (wie zahlreiche Medien berichteten, zum Beispiel der SPIEGEL am 24.11.2011), ficht seine Fans nicht an. An einen Leser hatte er damals in einer Mail geschrieben: „Ich weiß, wer den Holocaust als PR erfunden hat.“
Ken J. wehrte sich gegen die Antisemitismus-Vorwürfe, ließ in einem Video der Welt mitteilen, dass er nur einen Witz gemacht habe. Wer den kompletten Brief liest, wird allerdings nur wenig zum Schmunzeln finden, es sei denn, man hat einen sehr speziellen Humor.
Nun könnte man meinen, Ken J. ist seit 2011 geläutert, aber ein aktueller offener Brief an Angela Merkel lässt das Gegenteil vermuten. Er schreibt an die Kanzlerin: „Nationalzionisten haben Israel okkupiert wie Nazis 33 Deutschland okkupiert haben…“
Auch hier bleiben seine Fans standhaft, obwohl der systematische Mord an Millionen deutscher und europäischer Juden durch diesen Satz – wie in anderer Weise zuvor auch schon Lars M. – relativiert wird.

Und was ist mit dem Frieden?

Wer sich auf eine Montags-Demo begibt, wird das wohl tun, weil er annimmt, dass es darum geht, seine Stimme gegen den Krieg und für den Frieden zu erheben. Für Lars M. und Ken J. allerdings scheint es vornehmlich um etwas anderes zu gehen. Sie haben das Übel für alle weltlichen Leiden in der US-Notenbank FED ausgemacht. Die gilt es auszulöschen. Nun ist die FED sicher kein Hort für Friedfertigkeit und Menschenliebe. Dennoch klingt es wenig friedlich, wenn Ken J. schreibt: „Wenn wir die FED als den Tumor allen Übels nicht endlich aus unserem Wirtschaftssystem entfernen, wird es zu einem Krieg kommen. Einem Krieg, der final dazu dient, fälligen Zinseszins zu bedienen. Wir leben tatsächlich in einer SCHEIN-Demokratie. Und die FED stellt sich keiner Wahl. Sie herrscht einfach.“
Stecken also hinter den Montags-Demos letztlich nur die Köpfe von Verschwörungstheoretikern, die sich als wahnhafte Anti-Amerikaner formieren und dafür Massen gewinnen wollen? Das wäre zu einfach, denn die meisten Menschen, die auf Montags-Demos gehen, wollen nur ihren Wunsch nach Frieden zum Ausdruck bringen. Aber es muss klar sein, dass die Gefahr einer massiven Hinwendung nach rechts bei den Montags-Demos nicht von der Hand zu weisen ist. Die Tatsache, dass die Unterscheidung zwischen links und rechts ganz offen aufgehoben werden soll, ändert nichts daran, dass es eine rechte und eine linke Richtung gibt. Dass die Initiatoren der Montags-Demos nach links tendieren, bleibt hingegen noch zu beweisen. Derzeit scheint die Marschrichtung eher die entgegengesetzte Richtung zu sein.

Wir danken: https://www.flickr.com/photos/petshoppetshop/sets für das Foto!

Danke auch an Auf die Straße, die diesen Beitrag auf ihrer Facebook-Seite veröffentlicht haben …

https://m.facebook.com/AufdieStrassen/posts/823590674337190:0?refid=52&ref=m_notif&notif_t=like

Der Link funktioniert hoffentlich …

Leider ist dieser Beitrag nicht mehr auf der Seite des Spiegelfechters zu finden, wer möchte, kann den Grund dazu hier http://www.spiegelfechter.com/wordpress/129175/montags-demos-2014-fuer-krude-verschwoerungstheoretiker-oder-echte-durchblicker nachlesen …

Kooperation für den Frieden zu „Friedensbewegung 2014“: Wer steckt hinter ominösen Aufrufen zu Friedensdemos?

April 10, 2014

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Die Kooperation für den Frieden ist ein Zusammenschluss von 60 Initiativen und Organisationen. Seit 2003 setzt sie sich dafür ein, dass kriegerische Gewalt als Mittel der Politik geächtet wird.

See on www.koop-frieden.de

Facebook-Hetze führt zu Konsequenzen

April 9, 2014

ubeudgen:

Hmm … kommt mir irgendwie bekannt vor …

Ursprünglich veröffentlicht auf dokumentationsarchiv:

Das Muster ist bekannt: Strache stellt auf seine Facebook-Pinnwand einen Link. Einige Reizworte im verlinkten Text und der knappe Strache-Kommentar „Zur Info“ reichen schon aus, um alle Schleusen zu öffnen. Eine Flut von Hass-Postings folgt. Mittlerweile nicht mehr konsequenzlos. Gestern stand deshalb ein Poster vor dem Landesgericht in Linz.
Justiz und Ermittlungsbehörden arbeiteten in diesem Fall sehr schnell. Bernhard N. ist offensichtlich der erste der Angezeigten, der sich wegen Verhetzung verantworten musste. Anfang Novemberhatte der FPÖ-Parteichef Strache einen Link auf seine FB-Pinnwand gestellt, in dem die Stichworte „radikale Salafisten“ und „berüchtigter Hassprediger‘ zusammen mit einem Foto von Mohamed Mahmoud enthalten waren. Dazu der Hinweis „Zur Info“. Das genügt schon, um bei einigen Postern alle Schranken zu sprengen. Spiralförmig steigern sich die Poster immer weiter, bis nur mehr der braune Dreck übrigbleibt. Bernhard N. hat zu Straches Link etwas über die „Untermenschen“ , die „unterentwickelten Muslime“ gepostet. Das ist Hetze, aber…

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Kinder, die Hakenkreuze kritzeln

April 8, 2014

Ursprünglich veröffentlicht auf dokumentationsarchiv:

Sie tragen Thor-Steinar-Kleidung oder spielen nicht mit Dunkelhäutigen: Kinder rechtsextremer Eltern überfordern viele Erzieher. In Seminaren lernen die Pädagogen den Umgang mit Provokationen. Mit einem Stift malt der Junge Striche auf das Papier – bis aus einem harmlosen Muster ein Hakenkreuz wird. Der Junge ist vier Jahre alt und geht in einen Kindergarten in Hessen. Als eine Erzieherin die Zeichnung sieht, erschrickt sie. Soll sie es ignorieren? Mit dem Kind schimpfen? “Du darfst das nicht”, entfährt es ihr. Rechtsextreme Eltern und ihr Nachwuchs sind zu einer Herausforderung für Erzieher in ganz Deutschland geworden. “Vor gut einem Jahr haben die entsprechenden Fachkreise begonnen über diese Problematik zu diskutieren”, sagt Heike Radvan, Erziehungswissenschaftlerin und Mitarbeiterin bei der Amadeu-Antonio-Stiftung. Sie beobachtet das Phänomen schon seit 2010, als Rechtsextreme in Mecklenburg-Vorpommern versuchten, Kindergärten zu unterwandern. Mittlerweile gibt es mehrere Fortbildungsmöglichkeiten für Erzieher. (…) Diese Kinder wachsen in einem autoritären Umfeld auf und machen nicht…

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Hungary swings right

April 8, 2014

Ursprünglich veröffentlicht auf Revolting Europe:

By Marco Santopadre

The parliamentary elections in Hungary Sunday confirmed a trend already evident in recent years – a right wing government that maintains its position of dominance and a growing neo-Nazi opposition. The election also saw an increase in voter turnout, by four percentage points, reaching 61% participation.

The former Liberal party Fidesz, led by outgoing Prime Minister Viktor Orban and positioning itself as openly reactionary, populist, xenophobic, won 44.5% of the vote, a percentage that gave it an ample majority in the parliament in Budapest.

It led the Social Democrats by as many as 20 points; they garnered only 25.9% against the Nazi Jobbik which soared to 20.7% of the vote (it was 16.7 in 2010 ). The ecologist LMP gained 5.2%, however, this is enough to allow him entry into parliament, as the minimum threshold is set at 5%. Based on these almost definitive results Fidesz would…

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Nazis hinter Masken

April 3, 2014

Die Facebook-Seite »Anonymous.Kollektiv« verbreitet rechtsextreme, antisemitische und rassistische Verschwörungstheorien. Das Hacker-Netzwerk Anonymous bemüht sich nun um eine Abgrenzung. 19 600 Likes, mehr als 31 000 Mal geteilt: Das Video »Anonymous – Nachricht an die deutsche Bevölkerung« gehört derzeit zu den meistbeachteten Veröffentlichungen des deutschsprachigen Facebook-Accounts »Anonymous.Kollektiv«. Der Inhalt des neuneinhalb Minuten langen Machwerks, in dem außer den […]

Lo vi en dokumentationsarchiv http://ift.tt/PptExi

Dr. futsch

März 20, 2014

Ursprünglich veröffentlicht auf Notizen aus der Unterwelt:

Frau Annette Schavan hat verloren, ihn*, den Titel und den Prozess.

http://www.sueddeutsche.de/bildung/annette-schavan-dr-a-d-1.1918190

*sie

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Zwischen FPÖ und ihrer ukrainischen Schwesterpartei “Swoboda” fliegen die Fetzen

März 20, 2014

Ursprünglich veröffentlicht auf dokumentationsarchiv:

Die ukrainische Rechts-Partei “Swoboda” wirft der FPÖ Ahnungslosigkeit oder Russland-Abhängigkeit vor. Der Vizechef der ukrainischen Rechtsaußen-Partei “Swoboda”, Oleh Pankewytsch, übte im APA-Gespräch Kritik an der FPÖ. Diese kenne entweder die reale Situation in der Ukraine nicht oder es liege eine Zusammenarbeit mit der Russischen Föderation vor. In Kiew war in der Vergangenheit zumindest von informellen Kontakten zwischen der österreichischen FPÖ und der ukrainischen Rechtsaußenpartei “Swoboda” (“Freiheit”) die Rede gewesen. Doch damit dürfte es einstweilen vorüber sein: Noch bevor hochrangige FPÖ-Politiker dieser Tage dem international äußerst umstrittenen Referendum auf der Krim gute Noten ausstellten, hatte “Swoboda”-Vizechef und Parlamentsabgeordnete Oleh Pankewytsch in einem offenen Brief heftige Kritik an der FPÖ geübt. Erinnerung an den “Anschluss”(…) “Unser Brief ist die Antwort auf konkrete Handlungen und Erklärungen der FPÖ, die faktisch ihre Unterstützung der russischen Aggression auf der Krim zum Ausdruck gebracht hat”, sagte Pankewytsch im Gespräch mit der APA. Für diese Positionierung der…

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