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Per Mail via Coyote-Liste: Presseerklärung Flüchtlingsrat Hamburg

November 19, 2018

Presseerklärung

Hamburger Innen- und Justizbehörde leistet Amtsbeihilfe bei menschenrechtswidriger, lebensgefährdender Abschiebung eines Geflüchteten aus Tschetschenien im Auftrag des Landes Mecklenburg-Vorpommern.

In der vergangenen Woche wurde der aus Tschetschenien geflüchtete Herr A., der mehrere Jahre als Asylsuchender zusammen mit seiner Familie in Mecklenburg-Vorpommern gelebt hat, unter Verfügung der Ausländerbehörde Stralsund in einer nächtlichen Aktion verhaftet und gefesselt und mit schwarzer Sichtschutzbrille versehen nach Hamburg verbracht. In Hamburg wurde Herr A. im Hamburger Abschiebegewahrsam/-gefängnis am Hamburger Flughafen inhaftiert.

Herr A. wurde bei dieser, nach Ansicht des Hamburger Flüchtlingsrats, menschenrechtswidrigen Aktion, in Stralsund von seiner Frau und seinen drei Kindern, das jüngste der Kinder ist gerade 5 Monate alt, getrennt.

Herr A. ist, das geht aus mehreren Attesten hervor, schwer traumatisiert und suizidgefährdet. Die Gründe hierfür liegen zum einen in seinem Verfolgungsschicksal in Tschetschenien – dort war er über längere Zeit inhaftiert – , aber auch darin, dass er in einer Unterkunft in Mecklenburg-Vorpommern Opfer eines Messerangriffs wurde, bei dem er lebensgefährlich verletzt  worden ist. Herr A. war bis zu seiner Verhaftung in engmaschiger psychiatrischer Behandlung, d.h. er nahm regelmäßig, alle 3-4 Wochen, an einer Gesprächstherapie teil und wurde psychopharmakologisch behandelt.

Herr A. ist laut vorliegender Atteste bei einer Abschiebung in sein Heimatland akut suizidgefährdet.

Herr A. hatte bei der nächtlichen Abschiebung keine Chance, seine Medikamente mitzunehmen und hat auch im Hamburger Abschiebegewahrsam/-gefängnis, obwohl seine Atteste der Mitarbeiterin der Ausländerbehörde Stralsund, Frau Bernd, Tel.: 01733069732 oder 038313572142 und nach Aussagen der Anwältin von Herrn A., Bernice Böhlo, auch dem ihn im Hamburg Abschiebegewahrsam/-gefängnis behandelnden Amtsarzt vorlagen, keine für ihn aus medizinischer Sicht dringend erforderlichen Medikament erhalten. Der Allgemeinmediziner Ernst Soldan und Franz Forsmann vom Hamburger Flüchtlingsrat haben Herrn A. am Samstag, den 17.11.2018 im Hamburger Abschiebegewahrsam/-gefängnis besucht. Herrn Soldan wurde es untersagt, Herrn A. zu untersuchen und Gespräche, in denen es um seinen Zustand aus medizinischer Sicht  geht, mit Herrn A. zu führen.
Selbst wenn eine amtsärztliche Untersuchung zum Ergebnis der Reisefähigkeit kommt, so ist zum einen nicht klar, wie diese Untersuchung, d.h. von welchem Mediziner mit welcher Übersetzung, erfolgt ist. Zudem ist nicht klar, ob nur der reine Transportvorgang oder auch die Frage der Anschlussbehandlung und die Frage der gesundheitlichen Verfassung kurz nach der Abschiebung nach Entlassung durch die Bundespolizei untersucht worden ist.

Hierzu: Beschlussfassung Deutscher Ärztetag:

„In diesem Zusammenhang ist die Beschränkung einer medizinischen Begutachtung auf bloße „Reisefähigkeit“ eindeutig abzulehnen, da sie nicht mit den ethischen Grundsätzen ärztlichen Handels vereinbar ist.

Der Gesetzgeber wird aufgefordert, die Grundlage dafür zu schaffen, dass eine kompetente, umfassende und der ärztlichen Sorgfalt entsprechende Begutachtung zu jeder Zeit der Inanspruchnahme bei der Rückführung von Ausländern sichergestellt wird.“

https://www.bundesaerztekammer.de/aerztetag/beschlussprotokolle-ab-1996/107-daet-2004/zu-punkt-vi-der-tagesordnung-taetigkeitsbericht-der-bundesaerztekammer/sonstiges/begutachtung-der-rueckfuehrungsfaehigkeit-von-auslaendern/

Der Hamburger Flüchtlingsrat fordert, dass die menschenrechtswidrige Abschiebung von Herr A., der am Montag Morgen von Hamburg aus zum Abschiebeflughafen, voraussichtlich nach Berlin, verbracht und von dort abgeschoben werden soll, sofort ausgesetzt wird. Das Leben von Herrn A. ist, sollte die Abschiebung durchgeführt werden, akut gefährdet. Auch angesichts der Tatsache, dass sich bereits vor kurzer Zeit ein afghanischer Geflüchteter, der im Hamburger Abschiebegewahrsam/-gefängnis inhaftiert war und sich in einer ähnlichen medizinischen Situation befand, nach der Abschiebung das Leben genommen hat, muss die Abschiebung von Herrn A. sofort gestoppt werden. Alles andere wäre unverantwortlich und muss als das Leben von Herr A. gefährdend eingestuft werden.

Der Hamburger Flüchtlingsrat fordert zudem, dass die Rolle der Hamburger Innen- und Justizbehörde bei dieser menschenrechtswidrigen Abschiebung eins schwer kranken und suizidgefährdeten Geflüchteten, deren Gefährdung durch die Trennung von seiner Familie in unverantwortliche Weise zugenommen hat, parlamentarisch untersucht wird. Insbesondere auch die Tatsache, unter welchen Herr A. nach Hamburg verbracht und sehr wahrscheinlich auch wieder abtransportiert wird, und dass Herr A. im Hamburger Abschiebegewahrsam/gefängnis keine für ihn existentiell wichtigen Medikamente erhalten hat, muss Gegenstand der Untersuchung sein.

Weitere Informationen hierzu erhalten Sie von:
Rechtsanwältin Bernice Böhlo, Berlin, Tel.: Tel: 030 247 240 90, Fax: 030 283 909 91
info@aufenthaltundsoziales.de
Franz Forsmann, Hamburger Flüchtlingsrat, Tel.: 015151434430
Allgemeinmediziner Ernst Soldan, Tel.: 01751629450

Mit freundlichen Grüßen

Franz Forsmann
Flüchtlingsrat Hamburg e.V

Rechtliche Neuerungen für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge

Januar 26, 2016

Der Bundesfachverband für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge hat eine Übersicht zu den neuen rechtlichen Regelung für UMF/UMA (Stand Dezember 2015) erarbeitet.

Lo vi en Flüchtlingsrat Mecklenburg-Vorpommern e.V. http://ift.tt/1ZyojRG

Kommunikationshilfe: Bilderwörterbuch zum Thema Schmerzen

Januar 26, 2016

Die Apotheken Umschau hat ein Bildwörterbuch mit Begriffen rund um Erkrankungen und Schmerzen für die Sprachen englisch, französisch und arabisch erstellt.  

Lo vi en Flüchtlingsrat Mecklenburg-Vorpommern e.V. http://ift.tt/1NiB2AH

Neuer Migrationsbericht 2014 vom BAMF veröffentlicht

Januar 26, 2016

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) hat in dieser Woche den neuen Migrationsbericht 2014 vorgelegt. Der Migrationsbericht wird jährlich veröffentlicht. Letztmals wurde der Bericht für das Jahr 2013 im Januar 2015 vorgelegt. Der jährliche Migrationsbericht gibt unter anderem einen Überblick über das Migrationsgeschehen in Deutschland, die EU-Binnenmigration von Unionsbürger_innen, die Abwanderung aus Deutschland und […]

Lo vi en Flüchtlingsrat Niedersachsen http://ift.tt/1mKFuTi

Broschüre der Bundesagentur für Arbeit zu § 26 Abs. 2 BeschäftigungsVO

Januar 26, 2016

Hier finden Sie eine hilfreiche Broschüre der Bundesagentur für Arbeit zum Verfahren zur Arbeitsaufnahme in Deutschland für Menschen aus dem Westbalkan (§26 Abs. 2 BeschäftigungsVO) auf verschiedenen Sprachen: BA deutsche Version BA albanische Version BA Bosnien Herz. serbische Version BA Bosnien Herz. kroatische Version BA Bosnien Herz. bosnische Version BA Kosovo, serbische Version BA Kosovo, […]

Lo vi en Flüchtlingsrat Niedersachsen http://ift.tt/1IOveUF

Dokumentation Initiativentreffen nds. Flüchtlingsinitiativen vom 05.12.15, Hannover

Januar 26, 2016

Schon ein bisschen länger her, trotzdem auch jetzt noch interessant:

„Das vierte Initiativentreffen niedersächsischer Flüchtlingsinitiativen in 2015 fand am 05. Dezember 2015 in Räumlichkeiten der Leibniz Universität Hannover statt. Nachfolgend dokumentieren wir wie zugesagt die Ergebnisse des Treffens: Tagesordnung Überblick über die jüngsten Änderungen im Asyl- und Aufenthaltsrecht Präsentation Claire Deery   AG 1: Gesetzesverschärfungen im Asylrecht: wie können und wollen wir als Bündnis und […]“

Lo vi en Flüchtlingsrat Niedersachsen http://ift.tt/1JVrTy4

2. Gathering „Frankfurt for all. Solidarity-based City“

Januar 26, 2016
Friday, 29th of January, 4 – 8 pm at „Haus Gallus“, Frankenallee 111, Frankfurt

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Dear all,
our first Gathering „City for all“ is already behind us. Since then, a lot happened: A big demonstration took place on the day of human rights with more than 1500 participants. An attempt to realize a „Project Shelter“ as a place for homeless refugees in an abandoned building and its eviction. The Slogan „City for all“ popped up in many places. An ongoing debate about the further restriction of the right of asylum. Various racist attacks and the incidents on new year eve in Cologne. And a political atmosphere we fear to be on its turning point.

We want to take up the good vibe of our first gathering and hold on to our common goal on a solidarity-based city Frankfurt, a City for All. Along the four areas – labor and labor conditions, access to health and education, living and living spaces and the defense of rightist’s attacks – we want to keep working. Through this, we want to support and connect each other, create mutual empowerment and be a politically recognized counter-voice.

Therefore, we very much invite you to take part in the 2nd Gathering on January 29th from 4 – 8 pm at „Haus Gallus“.

It doesn’t matter if you are young or old, a newbie or long-time experienced, freshly moved to Frankfurt or lived here for a long time. It doesn’t matter, if you are part of any association, initiative, organization or just on your own – we want to gather again to share and develop a collective vision of a solidarity-based city.
The Declaration for a solidarity-based Frankfurt – a result of the 1st Gathering – was already spread widely and is still in discussion.
Frankfurt for Everybody: Solidary City!

We are still looking for more supporters signing the declaration and are hoping for a fruitful debate on how to change this city.

Initiative „Frankfurt für Alle! c/o Frankfurter Arbeitslosenzentrum, Friedberger Anlage 24, 60316 Frankfurt

Download:

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Lo vi en Frankfurt für Alle! http://ift.tt/1ZF2gOm

Frankfurt for Everybody: Solidary City!

Januar 26, 2016
The city we want to live in… Join us!

People all around the world are flying from persecution and war, economic exploitation, climate change and missing prospects – also due to the politics of the global north. Only a small amount of these people heads to Europe, nevertheless they have managed to make the fortress of Europe crumble.
Whilst supposedly complaining about overload, outwards politics aims at increased sealing of and inwards strives for a split. To “safeguard the external frontiers” violations of human rights are accepted and rights of asylum get tightened rapidly.
We are living in Frankfurt in a center of economic prosperity where the increasing discrepancies between rich and poor can be felt concretely on a local level. The social question is raised by the arrival of the refugees here with a growing urgency. In truth the “refugee crisis” is a crisis of just distribution: It turns out as the basic question of how we as a society want to address social justice and participation.

We are not regarding the arriving refugees as rivals for public benefits, but as fellow combatants in the struggle for social justice, who deserve our fullest solidarity.
In a solidary and cosmopolitan city there is no place for deportation, social splittings and racist agitation.

We are people from concrete solidarity work, social work, anti-racist initiatives, labor unions, the commitment against right-wing ideas, churches, migrant associations, the artist’s scene, pupils groups, associations, organized groups of unemployed and NGOs.

In this city we want to live in we will not be played off against each other! Everybody is welcome. If we stand up for social concerns, then this rises from the conviction that within this abundant country no poverty should be excused. The policy which causes disparity between poor and rich is man-made – it can be altered once again by us!

In this city we want to live in there is no vacancy, everybody can live in flats instead of mass accommodations!

The current initiatives to create living space through public housebuilding are a step into the right direction – although it comes much to late. The negative growth of subsidized housing the recent years have seen has fatal consequences – for refugees as well as people with low income. Instead of lowering building standards or subsidizing private investors in the current situation we are in need of new subsidized housing – communal, self-governing and preferably high-quality. In this city we want to live in affordable living space will be created for everybody and vacancy will be utilized wisely.
Also refugees do not want to live in camps. The overcrowding of camps is home-made and continues the wrong-headed refugee politics of the past years. We stand up for freedom of movement and living space for EVERYBODY and for free choice of residence.

In this city we want to live in there is free health care for EVERYBODY!

Health is a human right! There must not be a second class health card for refugees. Medical aid for the people affected as well as others, who are in need, has to be provided. We demand an out seeking medical aid or at least the permission for mobility (public transport), so that people can come to the doctor at all! Also within the Hartz-IV legislation it is necessary to fight for an increase of additional demands for cost-intensive diet in case of illness, as well as an unbureaucratic provision of medicine by the job center if not covered by health insurance.

In this city we want to live in everybody has access to free education!

Children and youths study together in small classes, they do not only learn within school, but also in out-of-scholl facilities and the urban quarter. To learn means exploring the environment, unfolding abilities and thinking in a critical way. Therefore we demand an unbureaucratic access to primary and secondary schools, language and integration courses as well as qualification and training for EVERYBODY – and for refugees and migrants directly after their arrival and without the classification of “bad” or “good” prospects to stay. Moreover we demand a right of advanced training and reeducation for all recipients of benefit on a voluntary basis.

In this city we want to live in we live well from work as well as without!

The much acclaimed increase of occupation is accompanied by low-pay work through labor leasing and exploitation as well as a social legislation (Hartz-IV), which legitimizes poverty in spite of work. Especially migrants and refugees are turned over to the system. Because they do not have a residence permit and permission to work they can be blackmailed and are exploited through various forms of precarious employment. The dominant creation of hierarchies of refugees and migrant (laborers) is the basis of exploitation, exclusion and wage dumping.

We are against work prohibition and the principle of priority for refugees, against the exclusion of job-seeking immigrants from benefits after the Social Security Code II, against rules of reasonability and sanctions for recipients of Hartz-IV and want to defend the minimum wage.

In this city we want to live in voluntary service does not fill the gaps!

If a dignified life is possible for all refugees, all job center clients, all people who are houseless and all employees in the low-wage sector a voluntary service can be aiming at enabling encounters, a higher quality of life and culture. Dignity and social participation are not a part of charity but basic rights. Self-organized help in need like German classes by Teachers on the road or pupils initiatives could be an alternative or choice for a learning opportunity, but not the only option. The social infrastructure of this city has not reached its capacity limit only now with the arriving refugees. Therefore we demand sufficient personal and financial facilities for the professionalized social sector. We stand against the effort to play of voluntary and full-time engagement against each other.

In this city we want to live in there are equal social rights for EVERYBODY, extensive and sufficient existential coverage without service in return, free access to social infrastructure and no deportations!

This will not be reached with demands and good words alone. Practical and daily interventions are needed as well as our initiative from the bottom!

Download: ffm4all-solidary-city_web.pdf

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Lo vi en Frankfurt für Alle! http://ift.tt/1PjYwH8

Newsletter: 2. Ratschlag am 29. Januar + Fortgang der Initiative

Januar 26, 2016

[Newsletter der Initiative "Frankfurt für alle. Solidarische Stadt“] – 20. 01. 2016

  • Einladung zum 2. Ratschlag "Frankfurt für alle. Solidarische Stadt“ am Freitag, 29. Januar, 16-20h im Haus Gallus, Frankenallee 111, Frankfurt
  • Invitation 2. Gathering „Frankfurt for all. Solidarity-based City“
  • Erklärung Frankfurt für Alle: Solidarische Stadt! Die Stadt, in der wir leben wollen… Eine Aufforderung zum Mitmachen!
  • Declaration Frankfurt for All: Solidary City! The city we want to live in… Join us!
  • Schon mal vormerken
  • newsletter & spenden

++ Entschuldigt Mehrfachsendungen ++

* * * * Einladung zum 2. Ratschlag "Frankfurt für alle. Solidarische Stadt“ * * * *
2. Ratschlag "Frankfurt für alle. Solidarische Stadt“
am Freitag, 29. Januar, 16-20h
im Haus Gallus, Frankenallee 111, Frankfurt

Liebe Interessierte, Aktive, Besorgte, Engagierte,
ein erster Ratschlag „Stadt für Alle" liegt hinter uns. Seitdem ist viel passiert: eine große Demonstration zum Tag der Menschenrechte mit über 1500 Teilnehmer*innen, der Versuch, ein Project Shelter als Ort für wohnungslose Geflüchtete in einem leerstehenden Haus einzurichten und dessen Räumung, ein an verschiedenen Stellen der Stadt auftauchender Slogan „Stadt für Alle“, die Debatte um erneute Asylrechtsverschärfungen, weitere rassistische Angriffe, und auch die Ereignisse von Köln. Eine Stimmung von der wir nicht wollten, dass sie kippt, die aber immer stärker ins Wanken gerät.

Wir wollen am Schwung des ersten Ratschlags dran bleiben und am gemeinsamen Ziel einer solidarischen Stadt Frankfurt, einer Stadt für Alle festhalten. Entlang der Bereiche Arbeit und Arbeitsbedingungen, Zugang zu Gesundheit und Bildung, Wohnen und Unterkünfte und die Abwehr rechter Angriffe wollen wir weiterarbeiten, uns beraten, vernetzen, eine kommunale Praxis der gegenseitigen Stärkung entwickeln, und an einer politischen und öffentlich wahrnehmbaren Gegenstimme arbeiten.

Deswegen laden wir Sie und euch alle ganz herzlich zur Teilnahme am zweiten Ratschlag am 29.1.2016 von 16-20:00 Uhr im Haus Gallus ein.

Ob jung oder alt, neu oder erfahren, frisch in Frankfurt angekommen oder schon länger hier lebend, bereits in Initiativen, Vereinen oder Organisationen aktiv oder als Einzelperson engagiert – wir wollen erneut zusammen kommen, um unsere Vorstellung einer solidarischen Stadt zu formulieren und umzusetzen.

Die Erklärung für ein solidarisches Frankfurt – ein Ergebnis des ersten Ratschlags – ist schon an viele Organisationen, Vereine und Personen verschickt worden und ist in der Diskussion.
(http://ift.tt/21UuNhH…)
Wir sammeln dafür weiterhin Unterschriften als Unterzeichner*innen und hoffen, darüber eine breite Debatte, wie sich unsere Stadt verändern muss, anzuregen.

Wir freuen uns auf eure Teilnahme.
viele Grüße Vorbereitungskreis 2. Ratschlag

Rückmeldungen zur Erklärung oder dem Ratschlag können auch gern per Post zu uns geschickt werden: Initiative „Frankfurt für Alle! c/o Frankfurter Arbeitslosenzentrum, Friedberger Anlage 24, 60316 Frankfurt

* * * * Invitation 2. Gathering „Frankfurt for all. Solidarity-based City“ * * * *
2. Gathering „Frankfurt for all. Solidarity-based City“
Friday, 29th of January, 4 – 8 pm at „Haus Gallus“, Frankenallee 111, Frankfurt

Dear all,
our first Gathering „City for all“ is already behind us. Since then, a lot happened: A big demonstration took place on the day of human rights with more than 1500 participants. An attempt to realize a „Project Shelter“ as a place for homeless refugees in an abandoned building and its eviction.
The Slogan „City for all“ popped up in many places. An ongoing debate about the further restriction of the right of asylum. Various racist attacks and the incidents on new year eve in Cologne. And a political atmosphere we fear to be on its turning point.

We want to take up the good vibe of our first gathering and hold on to our common goal on a solidarity-based city Frankfurt, a City for All. Along the four areas – labor and labor conditions, access to health and education, living and living spaces and the defense of rightist’s attacks – we want to keep working. Through this, we want to support and connect each other, create mutual empowerment and be a politically recognized counter-voice.

Therefore, we very much invite you to take part in the 2nd Gathering on January 29th from 4 – 8 pm at „Haus Gallus“.

It doesn’t matter if you are young or old, a newbie or long-time experienced, freshly moved to Frankfurt or lived here for a long time. It doesn’t matter, if you are part of any association, initiative, organization or just on your own – we want to gather again to share and develop a collective vision of a solidarity-based city.

The Declaration for a solidarity-based Frankfurt – a result of the 1st Gathering – was already spread widely and is still in discussion. http://ift.tt/1PjYwH8

We are still looking for more supporters signing the declaration and are hoping for a fruitful debate on how to change this city.

* * * * Erklärung Frankfurt für Alle: Solidarische Stadt! Die Stadt, in der wir leben wollen… Eine Aufforderung zum Mitmachen! * * * *
* * * * Frankfurt for All: Solidary City! The city we want to live in… Join us! * * * *

Am 4. Dezember 2015 fand unter großer Beteiligung der Ratschlag „Frankfurt für alle!“ statt. Zahlreiche Aktive aus verschiedenen sozialen und politischen Initiativen tauschten Erfahrungen aus, erörterten Probleme und verabredeten die Zusammenarbeit zu intensivieren. Die folgende Erklärung „Frankfurt für alle! Solidarische Stadt“ wurde auf dem Ratschlag diskutiert und ergänzt, um sie am 10.12., dem Tag der Menschenrechte, zu veröffentlichen.
Diese Erklärung versteht sich als ersten Mosaikstein einer weiterzuführenden Diskussion, die im Laufe des Prozesses sicher noch erweitert und konkretisiert wird, eben im Werden begriffen ist.

Wir sammeln für diese Erklärung Unterschriften als Unterzeichner*innen und hoffen, darüber eine breite Debatte, wie sich unsere Stadt verändern muss, anzuregen. Die Erklärung kann auch online unterzeichnet werden: http://ift.tt/1PpDVkG…
deutsch: http://ift.tt/21UuNhH… – Kopiervorlage: http://ift.tt/1PpDVkI…
english: http://ift.tt/1PjYwH8http://ift.tt/1Swu6bf…

* * * * Schon mal vormerken * * * *

  • 2. Februar 2016 – 19:00 Uhr – Veranstaltung: Der lange Schatten der Festung Europa: Diskussion über Fluchtursachen, Fluchtwege, Leben zweiter Klasse
    Veranstalterin: MedizinerInnen für Menschenrechte, medico international, vdää, Solidarisches Gesundheitswesen e.V.
    im KOMM – Studierendenhaus, Universitätsklinikum Frankfurt/M, Haus 18A, Theodor Stern Kai 7 mit Andreas Wulf
  • 6. Februar 2016 – Dresden: Grenzenlose Solidarität – Aktionstag gegen die Festung Europa
    Unter diesem Motto wird es am 06.02.2016 eine bundesweit mobilisierte Demo auch in Dresden geben. Start ist der Hauptbahnhof Dresden 12:00 Uhr.
    http://ift.tt/1PpDVkK
  • 8. Februar – Frankfurt: Antira-/Antifa-Vollversammlung "Red.Button.Ffm" – antiracist alarm list
    Café Exzess, Leipziger Str. 91, Frankfurt-Bockenheim
  • 1. März – europaweiter Aktionstag gegen Grenzregime und Prekarisierung.Für einen transnationalen sozialen Streik! – "24h ohne uns!"
    Auch in Frankfurt wird es dazu Aktivitäten geben.
    http://ift.tt/1PpDXcl…
    http://ift.tt/1PpDVkM
  • 4. bis 6. März 2016 – Regionalkonferenz Rhein-Main: Solidarity for All. Für gleiche Rechte und ein gutes Leben
    im Studierendenhaus, Campus Bockenheim, Mertonstraße 26-28, 60325 Frankfurt am Main
    http://ift.tt/1Swu4Ae

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Die Social Kitchen „O Allos Anthropos“, “The Other Human”

Januar 26, 2016

Auf Lesbos haben wir nicht nur zusammen mit der NoBorder-Kitchen gekocht, sondern auch mit der griechischen Gruppe O Allos Anthropos, “The Other Human”. Jetzt gibt es einen ausführlichen und lesenswerten Artikel über ihre Arbeit und die Situation auf Lesbos im Allgemeinen.
Hier findet ihr den Facebook-Auftritt der Gruppe.

Lo vi en Grenzenlos Kochen Hannover http://ift.tt/1QUqr4O