Archive for the ‘Papierlose’ Category

Notes from Lviv in times of war

März 12, 2022

Ukraine. I am writing this text on the night of 7-8 March in Lviv.

Notes from Lviv in times of war

… 😦

Erhalten per Mail via Fluchtliste: Flüchtlinge vor Libyens Küstenwache attestiert

November 21, 2018

Unter Ausschluss der Öffentlichkeit hat die libysche Küstenwache die 10 auf dem Schiff Nivin gegen ihre Rückschiebung nach Libyen protestierenden Flüchtlinge von Bord gezwungen und in Haftlager gesperrt. Den Betroffenen steht nun angeblich ein Verfahren wegen „Piraterie“ bevor. So werden aus Flüchtlingen, die den libyschen Folterlagern zu entkommen versuchen, „Piraten“ gemacht, und die EU wäscht ihre Hände in Unschuld. kw

Französischer Artikel:

http://www.infomigrants.net/fr/post/13459/les-migrants-du-nivin-ont-ete-debarques-a-misrata-et-accuses-de-piraterie

Deepl.com Übersetzung (mit kleinen Korrekturen):

Migranten von der Nivin wurden in Misrata an Land gebracht und der „Piraterie“ beschuldigt.

Von Leslie Carretero |Letzte Änderung: 20/11/2018

Die libyschen Behörden haben am Dienstag, den 20. November, die 77 Migranten evakuiert, die sich geweigert hatten, 10 Tage lang in Misrata zu landen. Nach Angaben von Frankreich 24 Reportern vor Ort, die eine offizielle Quelle befragen konnten, wurden sie in die Haftanstalt zurückgebracht und der „Piraterie“ angeklagt.

Am Dienstag, den 20. November gegen 10:30 Uhr Pariser Zeit, führten die libyschen Behörden nach mehreren bestätigten Quellen eine robuste Operation durch, um die 77 Migranten zu vertreiben, die sich geweigert hatten, das Handelsschiff für 10 Tage zu verlassen. Laut einer lokalen Medienstelle wurde die Operation vom Generalstaatsanwalt von Misrata angeordnet.

„Wir sahen heute Morgen hetzende Krankenwagen und viele Lieferwagen mit bewaffneten Männern“, sagte ein humanitärer Mann vor Ort zu InfoMigrants. Internationale Organisationen haben bisher wenig Informationen über die Situation, da die libyschen Behörden sie aus der Evakuierung herausgehalten haben. „Wir durften der Operation nicht folgen, wir wurden vom Zugang ausgeschlossen“, sagt der Humanist. Die Operation fand daher ohne Zeugen statt.

InfoMigrants versuchte, Victor*, seinen Kontakt an Bord, zu kontaktieren, aber es war ein Mann, der sich als libysche Küstenwache ausgab, der reagierte. „Alles, was ich Ihnen sagen kann, ist, dass niemand mehr im Boot ist und die Migranten in gutem Zustand sind“, sagte er und deutete an, dass das Telefon des sudanesischen Migranten sichergestellt wurde.

Im Gegenteil, mehrere Quellen deuten auf eine angespannte Situation hin. Laut dem Direktor für Sicherheit und Schutz der Freizone Misrata, der vom Team von France 24 in Libyen befragt wurde, verwendeten die libyschen Behörden Tränengas und Gummigeschosse, um das Boot zu evakuieren. Mehrere Menschen wurden verletzt und werden nun im Misrata Hospital betreut.

Migranten wegen „Piraterie“ angeklagt

Der gleichen Quelle zufolge wurden die unverletzten Migranten in die Haftanstalt Kararim in Misrata geschickt. Sie werden der „Piraterie“ beschuldigt, sagte der Direktor für Sicherheit und Gefahrenabwehr der Misrata Free Zone dem France 24-Team.

Eine libysche Küstenwache, die von InfoMigrants am frühen Nachmittag kontaktiert wurde, sagte, dass einige der Migranten dem Generalstaatsanwalt vorgestellt worden seien.

Am 8. November vor der Küste Libyens von einem Handelsschiff unter panamaischer Flagge gerettet, weigerten sich die Migranten, im Hafen von Misrata anzulaufen. „Ich würde lieber sterben, als nach Libyen zurückzukehren“, sagten sie zu InfoMigrants. Seit Tagen haben internationale Organisationen tagelang versucht, mit den libyschen Behörden über eine Alternative zu den Gefangenenlagern zu verhandeln, ohne Erfolg.

Sie befürchteten auch die Anwendung von Gewalt, um gefesselte Migranten ins Boot zu bekommen. Am Montag, den 19. November, sagte ein Mitglied einer internationalen Organisation InfoMigrants anonym: „Die Libyer verlieren schließlich die Geduld.
Internationale Organisationen äußern sich nun besorgt über das Schicksal der Führer des Protestes. „Wir werden auf ihre Situation, aber auch auf die der anderen Migranten im Nivin achten“, schließt ein Mensch.

Flüchtlingsrat Niedersachsen e.V.
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afrique-europe-interact

August 24, 2018

Transnationales Netzwerk zwischen Afrika und Europa für Bewegungsfreiheit und gerechte Entwicklung
— Weiterlesen afrique-europe-interact.net/239-0-artikel-ebs.html

Material

August 28, 2012

Material. Hingehen und weiterleiten … 🙂

Warum streiken wir?

Juli 13, 2012

Warum streiken wir?.

Warum streiken wir?

Der Mensch strebt stets nach Freiheit und Gleichheit. Diese Begriffe müssen zwar unter sich ändernden Bedingungen neu definiert werden, ihre Bedeutung bleibt jedoch im Kern jedem interpretatorischen Zugriff verwehrt. Dieser unantastbare Wesensgehalt als Grundlage humanen Zusammenlebens sind die gleichen und unveräußerlichen Rechte des Menschen und die Anerkennung seiner angeborenen Würde.

Es gibt heute auf der Welt Orte, in denen die Machthaber in Politik und Wirtschaft unter Missachtung der essentiellen Rechte und Bedürfnisse der Bevölkerung und zur Erreichung von wirtschaftlichen, politischen sowie militärischen Interessen Zustände geschaffen haben, die extrem ungleich, unmenschlich und ungerecht sind. Es gibt jedoch auch immer wieder Menschen, die sich der herrschenden Elite widersetzen und für eine Verbesserung der Lebenszustände eintreten. Die Machthaber in nicht demokratisch regierten Ländern wiederum bedienen sich der Religion und diversen Ideologien, um die Opposition zu unterdrücken, wie im Iran und Syrien beobachtet werden kann. Sie greifen zu den repressivsten Maßnahmen, wie Hinrichtung, Folter, Steinigung und langjährigen Haftstrafen. In solchen Regimen und bei sich verschlechternden Bedingungen für den Freiheitskampf, bleibt Oppositionellen die verfolgt werden oftmals keine andere Wahl, als ihr Land zu verlassen. Mit dem Wunsch nach einer freien Heimat im Gepäck suchen sie in anderen Teilen der Welt Zuflucht, in denen ihr Leben nicht gefährdet ist.

Nun haben sich heute Flüchtlinge aus dem Iran, die vor Monaten ihre Heimat mit dem Wunsch nach Freiheit und Gleichheit verlassen haben um in Deutschland Zuflucht zu suchen, auf den Straßen von Regensburg versammelt, um gegen die ungerechten und unmenschlichen Bedingungen und Gesetzesregelungen zu protestieren, die in den langwierigen und zum Teil langjährigen Asylverfahren vorherrschen. Die Flüchtlinge möchten damit gegenüber der deutschen Bevölkerung zum Ausdruck bringen, dass sie sich stets für Freiheit, Gleichheit und Gerechtigkeit eingesetzt haben. Sie verstehen sich dabei als ein kleiner Teil einer sich deutschlandweit entwickelnden Kampfes, der sich für die Anerkennung der Rechte des Flüchtlinge und der Geltung der Menschenrechte für alle Bevölkerungsteile einsetzt.

Wir setzen uns insbesondere für die folgenden Gesetzesänderungen ein:

1. Abschaffung der Residenzpflicht, welche den Flüchtlingen verbietet, seinen von den Behörden ausgesuchten Aufenthaltsort zu verlassen.

2. Abschaffung der Lagerpflicht, welche dem Flüchtling verbietet, seinen Aufenthaltsort selbst auszuwählen.

3. Abschaffung des Arbeitsverbots, welche dem Flüchtling verbietet, sich eine Arbeit zu suchen und sich vom Staat finanziell unabhängig zu machen.

4. Abschaffung der Zuteilung von Essenspaketen, welche dem Flüchtling verbieten, seine Nahrung selbst auszuwählen.

5. Die Gewährung von staatlichen deutschen Sprachkursen, damit sich Flüchtlinge integrieren können.

6. Die Beschleunigung des Asylverfahrens, die heute einen langwierigen Prozess darstellen, und für den Flüchtling über Monate oder sogar Jahre hinweg ein Zustand der Unwissenheit und Unsicherheit bedeuten und ihn dadurch erheblich psychisch belasten.

Es gibt daneben auch zahlreiche weitere Regelungen, die dazu beitragen, das Leben im Asylverfahrensprozess unmenschlich und ungerecht zu gestalten.

Wir sind Menschen, und da wir unser Menschsein nich ändern können, wollen wir die unmenschlichen Zustände ändern.
Sie können durch die folgende Email-Adresse mit uns in Kontakt tretenstrike.regensburg@gmail.com

Zur Unterstützung der protestierenden Flüchtlinge und um sich unseren Sympathisanten anzuschließen, um gegen die unmenschlichen Gesetzesregelungen Widerstand zu leisten, können Sie mit unseren Unterstützern in Kontakt treten: solidarity.regensburg@gmail.com
Vielen Dank.

چرا اعتصاب؟

انسان همواره به دنبال آزادی و برابری است. مفاهیمی که در شرایط مختلف به شکلهای مختلف تعبیر می شود اما   در اصولی همواره یکسان است،اصولی که انسانیت و حقوق بشر نامیده می شوند.

امروزه در نقاطی از دنیا صاحبان قدرت سیاسی و اقتصادی با نادیده گرفتن برخی از نیاز های انسانی برای دستیابی به منافع نظامی، سیاسی و اقتصادی شرایط بسیار ناعادلانه،نابرابر و غیرانسانی را برای مردم کشورشان ایجاد کرده اند.در این میان کسانی هستند که پیوسته برای بهبود شرایط با قدرت حاکم مبارزه می کنند و در کشورهایی که دموکراسی حاکم نیست،از دین و ایدئولوژی مردم برای به عنوان ابزاری برای سرکوب این مبارزین استفاده می کنند،همانند اتفاقاتی که در ایران و سوریه مشاهده می کنیم و غالبا مجازات هایی همچون اعدام،شکنجه،سنگسار و حبس های طولانی مدت در انتظار این مبارزین است. از این رو کسی که از سوی حکومت تحت تعقیب قرار می گیرد در شرایط نامساعد مبارزه اغلب راهی به جز گرختن از وطن خود ندارد ناگزیر است آرزوی داشتن کشوری آزاد را با خود به جایی دیگر از جهان ببرد،جایی امن و دور از هراس مرگ.

حال امروز تعدادی از پناهجویان ایرانی که ماهها قبل کشور خود را ترک کرده اند و آرزوی زندگی آزاد و برابر را هنوز به همراه دارند،در اعتراض به شرایط ناعادلانه و غیر انسانی  زندگی و قوانین پناهجویی حاکم به خیابان های رگنزبورگ آمده اند تا به مردم نشان دهند که همواره و در هرکجای جهان برای آزادی،برابری و عدالت مبارزه می کنند و نقش کوچکی را در مبارزاتی که در سرتاسر آلمان در حال رشد است ایفا خواهند کرد.

از جمله قوانین ناعادلانه که ما برای تغییر ان مبارزه می کنیم می توان موارد زیر را نام برد:

یک. قانون منطقه اقامت: که به پناهنده اجازه نمی دهد از منطقه اقامت خود که دولت تعیین کرده است خارج شود

دو. زندگی در کمپ های گروهی پناهندگی: که حق انتخاب مکان زندگی که جز حقوق اولیه انسانی است را از پناهجو می گیرد.

سه . ممنوعیت اشتغال به کار: که به پناهجو اجازه یافتن شغل متناسب با استعداد و تواناییش را نمی دهد و بدین وسیله استقلال مالی را او از می گیرد.

چهار. جیره های غذایی پاکتی: نادیده گرفتن حق انتخاب مواد غذایی از پناهجو

پنج . عدم وجود کلاس های آموزش زبان آلمانی: که باعث دور و طرد شدن پناهجو از جامعه می شود

شش. مدت زمان رسیدگی به پرونده پناهجویان: که ماه ها و سالها پناهجویی را که باید به عنوان پناهنده سیاسی شناخته شود را در حالت بلاتکلیفی قرار می دهد

و بسیاری قوانین دیگر که شرایط ناآزاد و نابرابر را برای پناهجویان به وجود آورده است.

ما انسان هستیم و چون نمی توانیم انسان بودنمان را تغییر دهیم،تلاش می کنیم تا شرایط غیرانسانی را تغییر دهیم.

strike.regensburg@gmail.com شما می توانید از طریق این ایمیل به طور مستقیم با ما در تماس باشید

و برای حمایت از ما و پیوستن به حامیان اعتصاب بر علیه قوانین انسانی می توانید از طریق این ایمیل با حامیان ما در تماس باشید solidarity.regensburg@gmail.com

از شما سپاسگزاریم

Wir haben die Katastrophe in unserem Heimatland überlebt und sind in die nächste geraten / We just survived another catastrophe / از فاجعه ای به فاجعه دیگر فقط زنده مانده ایم

Juli 10, 2012

Wir haben die Katastrophe in unserem Heimatland überlebt und sind in die nächste geraten / We just survived another catastrophe / از فاجعه ای به فاجعه دیگر فقط زنده مانده ایم.

Wir haben die Katastrophe in unserem Heimatland überlebt und sind in die nächste geraten

Azad Khodamoradi , ein 25- jähriger iranischer Asylbewerber  begann einen Hungerstreik, weil er auf seine erste Anhörung, die vor 19 Monaten stattgefunden hat, noch immer keine Antwort erhalten hat. Diese Ungewissheit und seine menschenunwürdige  Situation belasten sein Psyche so sehr, dass er aus Protest und Verzweiflung über seine Lage einen Hungerstreik beginnt.

Nach seinem sechstägigen Hungerstreik im Aslyantenheim im bayerischen Tirschenreuth (Deutschland), unternahm er durch die Einnahme mehrerer Tabletten einen Selbstmordversuch .  Als sein Mitbewohner am  09.07.2012 morgens aufwachte, fand er Azad bewusstlos neben einer leeren Tablettenpackung liegen. Er wurde mit ein Krankenwagen in das nächste Krankenhaus  gebracht, wo er nun auf der Intensivstation liegt und immer noch bewusstlos ist. Der ihn behandelnde Arzt sagt, Azad’s Gesundheitszustand sei ungewiss.  Die Verantwortlichen haben tatenlos die ganze Zeit über nur zugesehen und ihn mit seinen Problemen nicht ernst genommen.

Dem Tod eines Menschen wird  zugeschaut

Der Selbstmord von Mohammad Rahsepar , dem iranischen Flüchtling in Würzburg, liegt erst ein paar Monate zurück und nun liegt in einem anderen bayerischen Ort ein Asylbewerber im Sterben. Ein  Asylsuchender, der gezwungen war, seine Heimat und seine Familie und Freunde zu verlassen, der eine viel zu oft tödlich endende Flucht hinter sich gebracht hat, um in Deutschland Sicherheit, Freiheit und Ruhe zu finden,   ist nun in einer Situation, die psychischer Folter ähnelt.  Nach einem langen Kampf im Versuch, unter diesen unmenschlichen Regeln und Gesetzen zu überleben, verliert man, beinahe angekommen, diesen Kampf und wählt lieber den Tod.

An die Behörden und die Verantwortlichen

Wir kämpfen für das Recht aller Flüchtlinge, um so eine menschenunwürdige Situation zu verändern. Ein Zustand, der Mohammd Rahsepar sein Leben gekostet hat, darf nicht weiter bestehen bleiben. Außer einem Kampf zwischen uns und  den Behörden und Verantwortlichen bleibt uns nichts anderes mehr übrig.

Die Verantwortlichen wissen sehr genau, dass die Gesetze und Lebensbedingungen für Flüchtlinge unmenschlich sind, dennoch haben sie  jahrelang  den Kampf der Aktivisten für eine Verbesserung der Flüchtlingssituation ignoriert, Man kann definitiv nicht von Unwissenheit der Verantwortlichen reden.  Es löst die Probleme jedoch nicht, sie nur  über die aussichtslose Lage der Asylsuchenden zu informieren.

Die Verantwortlichen sind sich im Klaren, dass diese Regeln unmenschlich sind und haben dennoch jahrelang  den Kampf der Aktivisten für die Verbesserung der  Situation der Flüchtlinge, ignoriert

Wir protestieren nun seit 8 Tagen in Zelten ausserhalb des Asylheimes, um unseren Widerstand gegen die isolierten Lebensbedingungen in Asylheimen aufzuzeigen Wir haben einen Einblick gewonnen in das katastrophale Asylrecht in Bayern und uns ist klar geworden, dass diese systematische Unterdrückung Mohammad ums Leben und Azad in Lebensgefahr gebracht hat. Umso  mehr ist uns daher die Notwendigkeit bewusst, gegen derartige Unterdrückung zu protestieren und Widerstand zu leisten.

 An die Asylsuchenden

Warum tun wir nichts? Wie viele von uns müssen sterben ,  damit wir begreifen , dass nicht jeder nur an sich denken soll und dass wir endlich zusammen halten müssen, um diese Situation zu ändern? Wie viele leblose Körper  müssen noch in Krankenhäuser gebracht  werden? In wie vielen Zimmer müssen wir uns danach sehnen, dass unser Freund wieder zurückkommt? Und um wie viele Menschen  müssen wir noch trauern? Ja, es ist schwierig. Schwierig in den tragischsten Situationen in unseren Leben,  unabhängig von Nationalität, Hautfarbe, Sprache und Kultur, ein für alle Mal auf die Straße zu gehen, um uns nicht nur einen Raum zum Überleben zu schaffen, sondern für ein richtiges Leben zu kämpfen?

Wir, die Asylsuchenden von Aub, warten sehnsüchtig auf gute Nachrichten über Azads Gesundheit.

Aber wie wir bereits in unserem  ersten Aufruf geschrieben haben ,werden wir für unsere Rechte weiter kämpfen und protestieren weiter und  fordern alle Asylbewerber und Aktivisten, die uns bis jetzt unterstützt haben auf: “Lasst uns nicht allein und helft uns bitte.” Wir möchten nicht um einen weiteren Asylsuchenden trauern müssen.

Die protestierenden Asylbewerber vom Aubheim.

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Kontakt

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We just survived another catastrophe

Azad Khodamoradi , a 25 year old Iranian asylum seeker started his hungerstrike, because he is still missing the answer to his interview, taken place 19 months ago.

After six days of hungerstrike in the small bavarian city Tirschenreuth’s camp, he took pills  in order to set an end to his life.  Another asylum seeker found Azad in the morning of 09 July, when he woke up, lying unconsciously on the floor. Ambulance took him to the intensive care unit of the next hospital, where he still is without regaining consciousness. His state of health is insure, one of the doctors said.

We are following the dying of a human being

It is only a few months ago, that the young iranian refugee,  Mohammad Rahsepar , killed himself in Würzburg and now another asylum seeker is near death, again in Bavaria.  An asylumseeker who had no other choice then to leave his homecountry, his family and friends, who started the long way to a safe country, a way which too often looses its passengers, because it is a dangerous way for every refugee. And now after having been arrived in a secure country, Germany, hoping for safety and freedom, he finds himself in a situation close to psychological torture.  After the long struggle from his home country to Germany, after many years of struggeling, he surrenders and prefers death to a life with inhuman rules.

To the governments and responsibles

We are standing up for the rights of all refugees in order to change this inhuman situation. A situation costing the life to Mohammad Rahsepar needs to end immediately. We have no other choice then to fight for our rights with the responsibles

The responsibles are well aware of the inhuman laws and living conditions for the refugees. Nevertheless they are ignoring since years the activists‘ fight for the improvement of refugees‘ life situation. It is use- and senseless to only inform the responsibles about the hopeless situation of asylumseekers

It is now 8 days that we are protesting in tents outside the camp, in order to show our resistance against the isolating living conditions in asylum camps. We learned a lot about the catastrophical  Bavarian asylum law  and we are aware that this systematical pressure costed Mohammad’s life and brought Azad close to death. Therefore it is even more important to resist and fight against this kind of suppression.

To the asylumseekers

Why are we like paralyzed? How many of us have to die until we understand, that we shall not only think about ourselves, but that we need to stand together in order to change this situation? How many lifeless bodies still need to be transported to hospitals? In how many rooms we need to yearn our friends back? And how many people we still have to mourn? Yes, it is difficult. Difficult in the tragic situations of our lives, independent of nationality, skin colour, mother tongue or culture, to stand up and protest in the streets, not for circumstances to survive, but for circumstances for a free and good life.

We, the asylumseekers from Aubheim are longing for good news about Azad’s health.

As we already said in our first statement, we continue to fight for our rights and demand all asylumseekers and activists supporting us until now: „Don’t leave us alone, support us please“. We do not want to mourn another dead asylumseeker.

The protesting asylumseekers from Aubheim.

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از فاجعه ای به فاجعه دیگر فقط زنده مانده ایم!

آزاد خدامردی، پناهجوی 25 ساله ایرانی، پس از آنکه مدت 19 ماه از مصاحبه اولش گذشت و هیچ جوابی از سوی اداره مهاجرت دریافت نکرد، و با گذشت روز از اعتصاب غذایش در کمپ پناهجویی شهر تیرشنرویت ایالت بایرن کشور آلمان و بی توجهی مسئولان نسبت به این امر، با مصرف تعداد زیادی قرص دست به خودکشی زدامروز صبح (9 جولای)، هم اتاقی وی پس از اینکه از خواب بیدار شد و با بسته خالی قرص و بدن بی تحرک او روبرو گشت، توسط آمبولانسی او را به نزدیک ترین بیمارستان واقع در شهر منتقل کردآزاد همچنان بیهوش در بخش مراقبت های ویژه به سر می برد و پزشک وضعیت او را نا معلوم اعلام کرده است.

مرگ انسان ها را به نظاره نشسته ایم!

هنوز چند ماه از خودکشی پناهجوی ایرانی، محمد رهسپار در شهر ورتسبورگ نگذشته است که ناقوس مرگ در قسمت دیگری از ایالت بایرن به صدا درآمده استپناهجویی که محل زندگی،جامعه و خانواده خویش را رها کرده و با آرزوی امنیت و زندگی بهتر مسیری سخت و بعضا مهلک را طی نموده تا در قسمت دیگری از دنیا زندگی دیگری را آغاز کند، آنگاه که با شرایطی که بی هیچ تردیدی شکنجه روحی محسوب می شود روبرو می گردد، پس از چندی مقاومت و مبارزه علیه قوانین غیرانسانی و کشنده، در نهایت سپر می اندازد و تسلیم مرگ می شود.

خطاب به مسئولان

بی شک میان ما و مسئولان کلامی جز یک مبارزه تمام عیار تا تحقق مطالبات بر حق پناهجویان و تغییر وضعیتی که جان محمد رهسپارها را گرفته است و اکنون بر زندگی آزاد خدامردی” ها سایه افکنده، جاری نخواهد بودمسئولانی که بر جزئیات قوانین غیر انسانی پناهجویی کاملا آگاهند و در برابر مبارزات چندین ساله فعالین این حوزه مقاومتی گستاخانه نشان می دهند، به خوبی واقفند که این قوانین چگونه یک انسان را تا مرز نابودی با خود می بردطبعا در مورد مسئولان بحث ناآگاهی نسبت به وضعیت پناهجویان مطرح نیست، به همین خاطر فعالیت اغتراضی پناهجویان در راستای آگاهی بخشی به خود آنها(پناهجویانپیش می رود (نه مسئولانتا نهایتا با همبستگی گسترده پناهجویان به تغییر وضع اسف بار کنونی منجر شوداکنون که روز است به خیابان آمده ایم، شناختی نسبی پیرامون کارکرد فاجعه بار قوانین پناهجویی در ایالت بایرن به دست آورده ایم و از طرفی شواهدی همچون محمد” ها و آزاد” هایی که در برابر این ستم سیستماتیک سپر انداخته و می اندازند در برابر چشم هایمان هستند، پس آگاه تر از پیش، به ضرورت مبارزه جمعی خود باوری عمیق تر یافته ایم.

خطاب به پناهجویان

چه نشسته ایم؟چند نفر از ما باید بر زمین افتند تا دریابیم وقت آن رسیده که فردگرایی ها و جدا سری ها را کنار گذاشته و دست به کاری جمعی به قصد تغییر وضع کنونی بزنیم؟ چند پیکر نیمه جان و بی جان دیگر باید روانه بیمارستان ها کنیم؟در چند اتاق انتظار دیگر باید بازگشت دوستانمان (به زندگیرا آرزو کنیم و یاد چند انسان دیگر را باید در کوچه های خفقان آور شهرهایی که زندان مان شده اند سوگوارنه بر دوش بکشیم؟

آری دشوار استدشوار است که در فاجعه بار ترین شرایط زندگیمان در خود خلاصه نشویم و فارغ از ملیت، رنگ، زبان و فرهنگ، یکبار برای همیشه پا به خیابان بگذاریم و تا ساختن فضایی نه فقط برای زنده ماندن، که برای زندگی کردن، مبارزه ای جانانه در پیش گیریم.

ما پناهجویان اعتصابی چادر آوب” بی صبرانه شنیدن خبر بهبودی آزاد خدامردی را انتظار می کشیم؛ اما چنان که در بیانیه اولمان اعلام نمودیم، برای ادامه مسیرمان مصمم تر از همیشه هستیم و از همه پناهجویان و فعالین حوزه پناهجویی درخواست می کنیم که پیش از آنکه داغدار پناهجویی دیگر شوند، راهی بی بازگشت همچون ما آغاز کنند.

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Entdinglichung – Lesetipp: clandestina – struggle in Greece

Juni 24, 2012

ulimuc – EU – turkey conclusion

Juni 24, 2012

ulimuc

COUNCIL OF THE EUROPEAN UNION
Council conclusions on developing cooperation with Turkey in the areas of Justice and Home Affairs
3177th EMPLOYMENT, SOCIAL POLICY, HEALTH and CONSUMER AFFAIRS
Council meeting
Luxembourg, 21 June 2012

The Council adopted the following conclusions:
a) „Underlining that illegal immigration flows reaching the EU external borders from Turkey represent a matter of continuing concern for the EU and acknowledging the steps made by Turkey so far to prevent and combat these flows in light of the shared interest of the EU and Turkey in more effective migration and border management;
b) Stressing the necessity to conclude as soon as possible the readmission agreement negotiated between the EU and Turkey;
c)  [….]
d) Welcoming the steps taken by the Commission and the Presidency to make progress in the dialogue with Turkey after the adoption of the Conclusions at the Justice and Home Affairs meeting on 24…

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