Per Mail via Fluchtliste:

„Liebe Listennutzer*innen,

in Osnabrück zwingt die Ausländerbehörde Menschen die ihren Asylantrag
in Deutschland bearbeitet bekommen haben und jetzt einen negativen
Entscheid bekommen, ein Formular zu unterschreiben, dass sie
verpflichtet bei der Beschaffung ihrer Reisepässe zu helfen. Ihnen wurde
der Ausweis „Duldung“ abgenommen. Alle Menschen die davon betroffen
sind sollen in ein afrikanisches Land zurück abgeschoben werden (Sudan
und Simbabwe). Dies geschieht unter der Androhung, dass sie keine
weiteren Sozialleistungen ausgezahlt bekommen, wenn sie nicht
unterschreiben. Mal wieder eine Entweder-Oder Willkür.

Das Problem ist, dass die Menschen unterschreiben müssen ohne dass sie
übersetzt bekommen was sie unterschreiben. Den meisten macht es solche
Angst keine Geldleistungen zu bekommen, dass sie unterschreiben.
Ausserdem wird eine Residenzpflicht ausgesprochen, die sich auf das Land
Niedersachsen beschränkt.

Meine Frage ist nun ob andere Städte ähnliche Erfahrungen haben?

Ausserdem wollte ich ganz konkret den Flüchtlingsrat fragen ob sie
aktuelle Informationen haben ob in den Sudan abgeschoben wird?

Ich frage deswegen weil ja Verhandlungen im Gange sind/waren, siehe
dieser Artikel:
https://www.proasyl.de/news/deals-mit-despoten-wie-europa-seine-werte-opfert-um-fluchtbewegungen-zu-verringern/

Ich wäre um jede Antwort dankbar.

Beste Grüße,
Traudel Teufel“

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