Per Mail via Fluchtliste, Video auf ntv:

„Ein Beitrag über Abschiebungen. Hier die Sendetermine:

Di, 18.10.16, 23:05:00

Mi, 19.10.16, 05:15:00

Do, 20.10.16, 16:10:00

Do, 20.10.16, 01:50:00

Inhalt lt. N-TV:

Die Anschläge von Würzburg und Ansbach haben die Stimmung in Deutschland verändert. Es waren die ersten islamistischen Anschläge in Deutschland und nach Meinung des bayrischen Innenministers Joachim Herrmann (CSU), „eine weitere Eskalationsstufe in Sachen Terrorismus in Deutschland“. Die Menschen im Land seien verängstigt und benötigen eine klare Antwort des Staates – so der bayrische Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU). Es entstand eine Diskussion über eine Schärfung des Asylrechts und die Möglichkeiten von Abschiebungen in Krisengebiete. Auch die Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) schaltet sich ein. In ihrer Sommerpressekonferenz verspricht Merkel die Hürden für Abschiebungen abgelehnter Asylbewerber noch weiter senken zu wollen. Die Dokumentation reflektiert die Ereignisse aus diesen Wochen im Juli 2016 und zeigt, wie Beteiligte wie Joachim Herrmann diese Zeit erlebt haben.
Einer, der diese Forderungen als Aktionismus bezeichnet, ist der niedersächsische Innenminister Boris Pistorius (SPD). Durch eine Scheindebatte solle dem Bürger ein Gefühl von 100 prozentiger Sicherheit gegeben werden, die es so nicht geben kann. Denn eigentlich sind „Bund und Länder gut aufgestellt. Aber wir sollten unsere Arbeit in Ruhe machen können dürfen. Und dazu gehört, dass man nicht ständig neue Vorschläge machen und sich nicht ständig gegenseitig überschlägt“ – so Pistorius. In diesem Spannungsfeld bewegt sich die politische Diskussion in der Dokumentation und beleuchtet dabei den Blick auf das Thema „Abschiebung“ von allen Seiten. Dabei kommen auch die Betroffenen selbst zu Wort. Es wird eindrucksvoll gezeigt, wie Flüchtlinge die Tage nach den Anschlägen und die Forderungen nach einem schärferen Asylrecht erlebt haben. Dazu erzählt Anuar Naso aus Hildesheim seine Geschichte. Mit 15 Jahren wurde Anuar getrennt von seiner Familie in einer der letzten Abschiebungen von Deutschland nach Syrien zurückgeschickt. In der syrischen Hauptstadt Damaskus angekommen, wird er vom Geheimdienst ins Gefängnis gesteckt. Immer wieder verhört, misshandelt und gefoltert. Anaur: „Ich hätte wirklich mit vielem gerechnet, aber wirklich nicht damit. Ich war in der Schule, ich war kurz vor meinem Abschluss, ich hab keinen Mist gebaut. Zwar ist es meine Heimat trotzdem ist Syrien für mich wie ein fremdes Land. Denn ich bin weder dort aufgewachsen, noch kannte ich dort jemanden, noch sprach ich die Sprache arabisch. Die Zeit war grausam“. Erst nach zweieinhalb Jahren darf Anuar seine Familie wiedersehen.

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