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„Die Hungerstreikenden wurden gestern von der Polizei geräumt und haben ihren Protest unterbrochen. Ihnen wurde nun der Aufenthalt in den Notunterkünften verweigert, d.h. sie haben keinen Zutritt mehr dazu bekommen. Dies, weil sie als „Störer“ angesehen werden.
Dank solidarischer Unterstützung von Moabit hilft, haben sie für heute nacht alle einen Schlafplatz.

Das Problem des Protestes war, dass er 1. schlecht organisiert war und 2. zu wenig Unterstützung von uns bekommen hat.

Zu 2.: Es ist brandgefährlich, dass aus Verzweifelung und aus akuter Verelendung handelnde Amokläufer mehr Aufmerksamkeit bekommen, als friedlich protestierende Menschen, die das wollen, was menschlich-allzu-menschlich ist: einfach nur glücklich leben, was uns Menschen – und im Grunde allen Menschen – jedoch durch dieses menschenverachtende System verwehrt wird!

Gute Menschen, „Moabit hilft“ kann die Unterstützung derer, die sich gegen die Unmenschlichkeit auflehnen nicht alleine stemmen! Zeigt Euch solidarisch! Lasst uns Unterstützung für diese zu recht protestierenden Menschen organisieren! Kommt am Sonntag um 19 Uhr zur Lager-Mobilisierung Wedding in die Exerzierstr. 28

Siehe:
https://www.facebook.com/Emanzipation/posts/1025089104235507

Hier noch von „Moabit hilft“:

Hungerstreik vor dem LAGeSo

Sie wurden 9 Monate menschenunwürdig in Turnhallen und Tempelhof aufbewahrt.

Mit Folienessen über viele Wochen notversorgt. Das Asylbewerberleistungsgesetz wird vom Land Berlin weiterhin nicht eingehalten. Statt die gesetzlich vorgeschriebene Selbstversorgung zu ermöglichen, werden sie völlig überteuert mit allem vollversorgt.
Zu guter Letzt wurden sie sowohl am Freitag als auch am Montag von LAGeSo-Mitarbeitern im ICC belogen und betrogen. Selbsternannte „Helfer“ und Mitarbeiter des LAGeSo behaupteten übereinstimmend, dass die heutige Kostenübernahme, die Sie jetzt erhielten, für eine Gemeinschaftunterkunft sei.

Der selbsternannte Helfer im ICC gab sich sogar als Anwalt aus und drohte mit juristischen Schritten, wenn Sie nicht in der Ihnen zugeteilten Unterkunft nächtigten. Dies wurde vor Ort nicht bemängelt. Nach dem Aufsuchen der neuen Unterkunft war klar, dass es sich um wieder um eine Turnhalle handelt, wieder keine Selbstversorgung, wieder die dem Staat teurer kommende Vollversorgung. Darüber hinaus liegt diese Turnhalle rund eine Stunde von Berliner Zentrum entfernt. Wir fragen: ist das Absicht? Will man sie so weit weg wie möglich?

Bahram, Mufeed, Hussen, Barham, Mohammad, Ibrahim, Kawa und Ahmad fordern ihr ihnen gesetzmäßig zustehendes Recht. Eine Gemeinschaftsunterkunft.
Und bis Sie diese bekommen, findet man Sie im Hungerstreik vor dem Landesamt für Gesundheit und Soziales.

Wir von „Moabit hilft“ zeigen uns mit diesen Menschen solidarisch, denn die derzeitige Unterbringungslage und Situation ist untragbar im Sinne der Menschenwürde.
Wir von „Moabit hilft“ distanzieren uns aufs Schärfste von den beiden selbsternannten Helfern im ICC und behalten uns vor, juristische Schritte einzuleiten, da uns die Namen übermittelt werden konnten.

Die Dienstaufsichtsbeschwerde zu den Sachbearbeitern des LAGeSo ist auch bereits in Arbeit.
Der von der Senatsverwaltung angekündigte Leerzug der Turnhallen zugunsten des Wahlkampfes wird auf den Rücken der Geflüchteten praktiziert.“

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