Flüchtlingstragödie Lampedusa

stop deportation

Interview auf taz.de

„Das ist fast Selbstmord – aber egal“

Emad Hassan sagt, er würde in jedes Land gehen, das Sicherheit biete. Er kennt das Risiko einer Flucht, hat aber nichts mehr zu verlieren.

taz: Herr Hassan, Sie sitzen als Flüchtling seit dem Libyenkrieg in Tunesien fest. Welche Perspektiven haben Sie?

Emad Hassan: Ich bin als Flüchtling vom UNHCR anerkannt, aber es gibt kein Land, das uns aufnehmen will. Wir demonstrieren daher seit sechs Monaten vor dem UN-Büro in Tunis. Wir wollen in ein Land, wo wir mit unseren Familien leben können.

Nach Europa?

Nicht unbedingt. Das ist ein europäisches Vorurteil. Wenn es ein anderes Land gäbe, auch in Afrika, wo wir in Sicherheit und Würde leben könnten, würden wir morgen dorthin gehen.

Sie haben zwei Jahre mit vielen Tausend anderen Flüchtlingen im UN-Lager Choucha in der tunesischen Wüste gelebt. Das ist mittlerweile geschlossen. Was geschieht mit den Menschen?

Vielen…

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