Prof. Dr. Hajo Funke

Pässe für Neonazi-Terroristen

Berlin (LiZ). Der Berliner Politik­wissenschaftler Hajo Funke ist der Ansicht, daß die Neonazi-Terrorgruppe NSU aus mehr als drei Personen bestanden hat. Funke, der die „Aufarbeitung“ der NSU-Mordserie seit einem Jahr in den Untersuchungs­ausschüssen auf Bundes- und Landesebene begleitet, kritisiert die „Sicherheits“-Behörden scharf. Eine Aufklärung drohe an „einer teils massiven Blockade“ der Geheimdienste zu scheitern.

 „Es gibt klare Hinweise, daß der NSU aus mehr als drei Leuten bestand,“ sagt Hajo Funke. In der Berichterstattung der Mainstream-Medien wird seit Monaten der Eindruck vermittelt, beim NSU habe es sich ausschließlich um die drei Personen Uwe Böhnhardt, Uwe Mundlos und Beate Z. gehandelt. Für seine Einschätzung, daß mehr Personen aktiv in die Mordserie, der zwischen September 2000 und April 2007 zehn Menschen zum Opfer fielen, beteiligt gewesen sein müssen, nennt Funke als Beispiel die Umstände des Mordes an der Polizistin Michèle Kiesewetter am 25. April 2007 in Heilbronn: Mehrere ZeugInnen berichteten unabhängig voneinander von…

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