Prof. Dr. Hajo Funke

Der NSU-Untersuchungsausschuss im Bayerischen Landtag wird weitere Akten „beiziehen“ müssen, da die vorliegenden teilweise bruchstückhaft sind. Zudem solle die Bundeswehr stärker in den Fokus rücken, sagte der Ausschussvorsitzende Schindler im Gespräch mit Publikative.org.

Von Johannes Hartl

Screenshot aus dem Bekennerfilm des NSU (Publikative.org)

Screenshot aus dem Bekennerfilm des NSU (Publikative.org)

Bereits nach seiner ersten Sitzung nach dem Aktenstudium in der parlamentarischen Sommerpause muss der NSU-Untersuchungsausschuss im Bayerischen Landtag weitere Akten „beiziehen“. „Die bisherigen Akten sind bezüglich einzelner Vorfälle nämlich nur bruchstückhaft“, berichtete der Ausschussvorsitzende Franz Schindler (SPD) gegenüber Publikative.org. Beispielsweise seien die Unterlagen über die sogenannte „Operation Rennsteig“ des Bundesamtes für Verfassungsschutz, des Thüringer Landesamtes für Verfassungsschutz und des Militärischem Abschirmdienstes unvollständig. In dieser Operation – die Verbindungen zwischen der thüringischen und bayerischen Neonazi-Szene untersuchen sollte – soll nach Informationen der „tageszeitung“ (taz) „zumindest zeitweise“ auch der bayerische Verfassungsschutz involviert gewesen sein.

Außerdem sollen „die bayerischen Kasernen“ stärker in den Fokus der Ermittlungsarbeiten des NSU-Ausschusses…

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