Wir haben die Katastrophe in unserem Heimatland überlebt und sind in die nächste geraten / We just survived another catastrophe / از فاجعه ای به فاجعه دیگر فقط زنده مانده ایم

Wir haben die Katastrophe in unserem Heimatland überlebt und sind in die nächste geraten / We just survived another catastrophe / از فاجعه ای به فاجعه دیگر فقط زنده مانده ایم.

Wir haben die Katastrophe in unserem Heimatland überlebt und sind in die nächste geraten

Azad Khodamoradi , ein 25- jähriger iranischer Asylbewerber  begann einen Hungerstreik, weil er auf seine erste Anhörung, die vor 19 Monaten stattgefunden hat, noch immer keine Antwort erhalten hat. Diese Ungewissheit und seine menschenunwürdige  Situation belasten sein Psyche so sehr, dass er aus Protest und Verzweiflung über seine Lage einen Hungerstreik beginnt.

Nach seinem sechstägigen Hungerstreik im Aslyantenheim im bayerischen Tirschenreuth (Deutschland), unternahm er durch die Einnahme mehrerer Tabletten einen Selbstmordversuch .  Als sein Mitbewohner am  09.07.2012 morgens aufwachte, fand er Azad bewusstlos neben einer leeren Tablettenpackung liegen. Er wurde mit ein Krankenwagen in das nächste Krankenhaus  gebracht, wo er nun auf der Intensivstation liegt und immer noch bewusstlos ist. Der ihn behandelnde Arzt sagt, Azad’s Gesundheitszustand sei ungewiss.  Die Verantwortlichen haben tatenlos die ganze Zeit über nur zugesehen und ihn mit seinen Problemen nicht ernst genommen.

Dem Tod eines Menschen wird  zugeschaut

Der Selbstmord von Mohammad Rahsepar , dem iranischen Flüchtling in Würzburg, liegt erst ein paar Monate zurück und nun liegt in einem anderen bayerischen Ort ein Asylbewerber im Sterben. Ein  Asylsuchender, der gezwungen war, seine Heimat und seine Familie und Freunde zu verlassen, der eine viel zu oft tödlich endende Flucht hinter sich gebracht hat, um in Deutschland Sicherheit, Freiheit und Ruhe zu finden,   ist nun in einer Situation, die psychischer Folter ähnelt.  Nach einem langen Kampf im Versuch, unter diesen unmenschlichen Regeln und Gesetzen zu überleben, verliert man, beinahe angekommen, diesen Kampf und wählt lieber den Tod.

An die Behörden und die Verantwortlichen

Wir kämpfen für das Recht aller Flüchtlinge, um so eine menschenunwürdige Situation zu verändern. Ein Zustand, der Mohammd Rahsepar sein Leben gekostet hat, darf nicht weiter bestehen bleiben. Außer einem Kampf zwischen uns und  den Behörden und Verantwortlichen bleibt uns nichts anderes mehr übrig.

Die Verantwortlichen wissen sehr genau, dass die Gesetze und Lebensbedingungen für Flüchtlinge unmenschlich sind, dennoch haben sie  jahrelang  den Kampf der Aktivisten für eine Verbesserung der Flüchtlingssituation ignoriert, Man kann definitiv nicht von Unwissenheit der Verantwortlichen reden.  Es löst die Probleme jedoch nicht, sie nur  über die aussichtslose Lage der Asylsuchenden zu informieren.

Die Verantwortlichen sind sich im Klaren, dass diese Regeln unmenschlich sind und haben dennoch jahrelang  den Kampf der Aktivisten für die Verbesserung der  Situation der Flüchtlinge, ignoriert

Wir protestieren nun seit 8 Tagen in Zelten ausserhalb des Asylheimes, um unseren Widerstand gegen die isolierten Lebensbedingungen in Asylheimen aufzuzeigen Wir haben einen Einblick gewonnen in das katastrophale Asylrecht in Bayern und uns ist klar geworden, dass diese systematische Unterdrückung Mohammad ums Leben und Azad in Lebensgefahr gebracht hat. Umso  mehr ist uns daher die Notwendigkeit bewusst, gegen derartige Unterdrückung zu protestieren und Widerstand zu leisten.

 An die Asylsuchenden

Warum tun wir nichts? Wie viele von uns müssen sterben ,  damit wir begreifen , dass nicht jeder nur an sich denken soll und dass wir endlich zusammen halten müssen, um diese Situation zu ändern? Wie viele leblose Körper  müssen noch in Krankenhäuser gebracht  werden? In wie vielen Zimmer müssen wir uns danach sehnen, dass unser Freund wieder zurückkommt? Und um wie viele Menschen  müssen wir noch trauern? Ja, es ist schwierig. Schwierig in den tragischsten Situationen in unseren Leben,  unabhängig von Nationalität, Hautfarbe, Sprache und Kultur, ein für alle Mal auf die Straße zu gehen, um uns nicht nur einen Raum zum Überleben zu schaffen, sondern für ein richtiges Leben zu kämpfen?

Wir, die Asylsuchenden von Aub, warten sehnsüchtig auf gute Nachrichten über Azads Gesundheit.

Aber wie wir bereits in unserem  ersten Aufruf geschrieben haben ,werden wir für unsere Rechte weiter kämpfen und protestieren weiter und  fordern alle Asylbewerber und Aktivisten, die uns bis jetzt unterstützt haben auf: “Lasst uns nicht allein und helft uns bitte.” Wir möchten nicht um einen weiteren Asylsuchenden trauern müssen.

Die protestierenden Asylbewerber vom Aubheim.

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Kontakt

017679837911

015204742933

http://www.facebook.com/asylAub

We just survived another catastrophe

Azad Khodamoradi , a 25 year old Iranian asylum seeker started his hungerstrike, because he is still missing the answer to his interview, taken place 19 months ago.

After six days of hungerstrike in the small bavarian city Tirschenreuth’s camp, he took pills  in order to set an end to his life.  Another asylum seeker found Azad in the morning of 09 July, when he woke up, lying unconsciously on the floor. Ambulance took him to the intensive care unit of the next hospital, where he still is without regaining consciousness. His state of health is insure, one of the doctors said.

We are following the dying of a human being

It is only a few months ago, that the young iranian refugee,  Mohammad Rahsepar , killed himself in Würzburg and now another asylum seeker is near death, again in Bavaria.  An asylumseeker who had no other choice then to leave his homecountry, his family and friends, who started the long way to a safe country, a way which too often looses its passengers, because it is a dangerous way for every refugee. And now after having been arrived in a secure country, Germany, hoping for safety and freedom, he finds himself in a situation close to psychological torture.  After the long struggle from his home country to Germany, after many years of struggeling, he surrenders and prefers death to a life with inhuman rules.

To the governments and responsibles

We are standing up for the rights of all refugees in order to change this inhuman situation. A situation costing the life to Mohammad Rahsepar needs to end immediately. We have no other choice then to fight for our rights with the responsibles

The responsibles are well aware of the inhuman laws and living conditions for the refugees. Nevertheless they are ignoring since years the activists‘ fight for the improvement of refugees‘ life situation. It is use- and senseless to only inform the responsibles about the hopeless situation of asylumseekers

It is now 8 days that we are protesting in tents outside the camp, in order to show our resistance against the isolating living conditions in asylum camps. We learned a lot about the catastrophical  Bavarian asylum law  and we are aware that this systematical pressure costed Mohammad’s life and brought Azad close to death. Therefore it is even more important to resist and fight against this kind of suppression.

To the asylumseekers

Why are we like paralyzed? How many of us have to die until we understand, that we shall not only think about ourselves, but that we need to stand together in order to change this situation? How many lifeless bodies still need to be transported to hospitals? In how many rooms we need to yearn our friends back? And how many people we still have to mourn? Yes, it is difficult. Difficult in the tragic situations of our lives, independent of nationality, skin colour, mother tongue or culture, to stand up and protest in the streets, not for circumstances to survive, but for circumstances for a free and good life.

We, the asylumseekers from Aubheim are longing for good news about Azad’s health.

As we already said in our first statement, we continue to fight for our rights and demand all asylumseekers and activists supporting us until now: „Don’t leave us alone, support us please“. We do not want to mourn another dead asylumseeker.

The protesting asylumseekers from Aubheim.

Contact info

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از فاجعه ای به فاجعه دیگر فقط زنده مانده ایم!

آزاد خدامردی، پناهجوی 25 ساله ایرانی، پس از آنکه مدت 19 ماه از مصاحبه اولش گذشت و هیچ جوابی از سوی اداره مهاجرت دریافت نکرد، و با گذشت روز از اعتصاب غذایش در کمپ پناهجویی شهر تیرشنرویت ایالت بایرن کشور آلمان و بی توجهی مسئولان نسبت به این امر، با مصرف تعداد زیادی قرص دست به خودکشی زدامروز صبح (9 جولای)، هم اتاقی وی پس از اینکه از خواب بیدار شد و با بسته خالی قرص و بدن بی تحرک او روبرو گشت، توسط آمبولانسی او را به نزدیک ترین بیمارستان واقع در شهر منتقل کردآزاد همچنان بیهوش در بخش مراقبت های ویژه به سر می برد و پزشک وضعیت او را نا معلوم اعلام کرده است.

مرگ انسان ها را به نظاره نشسته ایم!

هنوز چند ماه از خودکشی پناهجوی ایرانی، محمد رهسپار در شهر ورتسبورگ نگذشته است که ناقوس مرگ در قسمت دیگری از ایالت بایرن به صدا درآمده استپناهجویی که محل زندگی،جامعه و خانواده خویش را رها کرده و با آرزوی امنیت و زندگی بهتر مسیری سخت و بعضا مهلک را طی نموده تا در قسمت دیگری از دنیا زندگی دیگری را آغاز کند، آنگاه که با شرایطی که بی هیچ تردیدی شکنجه روحی محسوب می شود روبرو می گردد، پس از چندی مقاومت و مبارزه علیه قوانین غیرانسانی و کشنده، در نهایت سپر می اندازد و تسلیم مرگ می شود.

خطاب به مسئولان

بی شک میان ما و مسئولان کلامی جز یک مبارزه تمام عیار تا تحقق مطالبات بر حق پناهجویان و تغییر وضعیتی که جان محمد رهسپارها را گرفته است و اکنون بر زندگی آزاد خدامردی” ها سایه افکنده، جاری نخواهد بودمسئولانی که بر جزئیات قوانین غیر انسانی پناهجویی کاملا آگاهند و در برابر مبارزات چندین ساله فعالین این حوزه مقاومتی گستاخانه نشان می دهند، به خوبی واقفند که این قوانین چگونه یک انسان را تا مرز نابودی با خود می بردطبعا در مورد مسئولان بحث ناآگاهی نسبت به وضعیت پناهجویان مطرح نیست، به همین خاطر فعالیت اغتراضی پناهجویان در راستای آگاهی بخشی به خود آنها(پناهجویانپیش می رود (نه مسئولانتا نهایتا با همبستگی گسترده پناهجویان به تغییر وضع اسف بار کنونی منجر شوداکنون که روز است به خیابان آمده ایم، شناختی نسبی پیرامون کارکرد فاجعه بار قوانین پناهجویی در ایالت بایرن به دست آورده ایم و از طرفی شواهدی همچون محمد” ها و آزاد” هایی که در برابر این ستم سیستماتیک سپر انداخته و می اندازند در برابر چشم هایمان هستند، پس آگاه تر از پیش، به ضرورت مبارزه جمعی خود باوری عمیق تر یافته ایم.

خطاب به پناهجویان

چه نشسته ایم؟چند نفر از ما باید بر زمین افتند تا دریابیم وقت آن رسیده که فردگرایی ها و جدا سری ها را کنار گذاشته و دست به کاری جمعی به قصد تغییر وضع کنونی بزنیم؟ چند پیکر نیمه جان و بی جان دیگر باید روانه بیمارستان ها کنیم؟در چند اتاق انتظار دیگر باید بازگشت دوستانمان (به زندگیرا آرزو کنیم و یاد چند انسان دیگر را باید در کوچه های خفقان آور شهرهایی که زندان مان شده اند سوگوارنه بر دوش بکشیم؟

آری دشوار استدشوار است که در فاجعه بار ترین شرایط زندگیمان در خود خلاصه نشویم و فارغ از ملیت، رنگ، زبان و فرهنگ، یکبار برای همیشه پا به خیابان بگذاریم و تا ساختن فضایی نه فقط برای زنده ماندن، که برای زندگی کردن، مبارزه ای جانانه در پیش گیریم.

ما پناهجویان اعتصابی چادر آوب” بی صبرانه شنیدن خبر بهبودی آزاد خدامردی را انتظار می کشیم؛ اما چنان که در بیانیه اولمان اعلام نمودیم، برای ادامه مسیرمان مصمم تر از همیشه هستیم و از همه پناهجویان و فعالین حوزه پناهجویی درخواست می کنیم که پیش از آنکه داغدار پناهجویی دیگر شوند، راهی بی بازگشت همچون ما آغاز کنند.

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017679837911
015204742933
Asylaub@gmial.com
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